kfd - Frauen des Dekanates

Treffen im Florinshof in Obermendig

Mendig/Region. Das Herbsttreffen der katholischen Frauengemeinschaften unter dem Motto kfd-Frauen lernen das Dekanat kennen fand in diesem Jahr besonders großen Zuspruch. Etwa 60 Frauen waren nach Obermendig gekommen, um den historischen Florinshof kennenzulernen. Das Besitzerehepaar Schlags hatte für die Frauen die Tore des Anwesens geöffnet. Passend zum Anliegen der Veranstaltungsreihe, Frauen an besonderen Orten des Dekanates zusammenzuführen, hatte Pastoralreferentin Ulla Feit eine Meditation in der Kapelle unter dem Thema Du führst uns hinaus ins Weite – Du öffnest uns neue Räume vorbereitet. Bei der anschließenden Führung durch das Ehepaar Schlags erfuhren die Frauen viel Interessantes aus der Geschichte des Hofgutes, das zum Koblenzer Florinsstift gehörte. Auch von der nach historischem Vorbild gestalteten Gartenanlage waren die Frauen begeistert. Die Gastgeber ließen es sich nicht nehmen, die Frauen mit einem Glas Sekt zu verabschieden.

Im Namen der Gruppe bedankte sich Karin Ebke vom Dekanatsvorstand mit einem Wein- und Blumenpräsent bei den Eheleuten Schlags für ihre Gastfreundschaft.

Beim gemeinsamen Kaffeetrinken in der ehemaligen Apfelmühle ließen die Frauen den schönen Nachmittag ausklingen.

"Leidenschaftlich glauben leben"

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands

ist der größte katholische Verband und eine der größten Frauenorganisationen in Deutschland.

Die kfd ist eine Gemeinschaft von Frauen, die sich in der katholischen Kirche und in der Gesellschaft für die Rechte und Interessen von Frauen einsetzt.

Dazu bündelt und verbindet sie das Engagement von Frauen und arbeitet in einer Vielzahl von Projekten und Initiativen von und für Frauen.

Im Dekanat Mayen-Mendig engagieren sich Frauen in 12 Ortsgruppen.
Sie sind z.B. mit Gottesdiensten, spirituellen Veranstaltungen, Vorträgen, Ausflügen, Wallfahrten und Themenworkshops in den Gemeinden und im Dekanat aktiv.

 

Die kfd

  • fördert die vielfältigen Kompetenzen von Frauen
  • stärkt Frauen in ihrem Selbstbewußtsein
  • entwickelt Frauen-Netzwerke in der Region weiter
  • unterstützt Frauen, ihre Rechte in Kirche, Politik und Gesellschaft einzufordern und wahrzunehmen
  • bestärkt Frauen in ihrem Engagement für eine geschlechtergerechte Kirche und Gesellschaft
  • ermutigt Frauen, die Botschaft der Bibel aus ihrer Sicht zu lesen und zu deuten und den
  • Glauben in ihrer Sprache auszudrücken und zu feiern.

 Sie sind Neugierig geworden auf die kfd und suchen mehr Informationen auch zu aktuellen Veranstaltungen und Aktionen?   

Über 80 Frauen trafen sich zum Weltfreidensgebet in Maria Laach

„Gewaltlosigkeit: Stil einer Politik für den Frieden“

Wie in den Vorjahren waren wieder zahlreiche Frauen der Einladung zum Friedensgebet gefolgt.
Am Fußweg nach Maria Laach wurde am Bildstock im Wald eine kurze Meditation gehalten

kfd-Frauen aus dem Dekanat Mayen-Mendig beteten für Frieden und Gerechtigkeit

 

Maria Laach /Region: Es ist inzwischen zu einer guten Tradition geworden, dass die kfd-Frauen aus dem Dekanat am Anfang eines jeden Jahres in Maria Laach zum Gebet für den Frieden zusammenkommen. Ein Teil der Frauen pilgerte bei winterlichem Wetter den Fußweg vom Naturfreundehaus zur Abteikirche. Der Wortgottesdienst stand unter dem Leitwort von Papst Franziskus „Gewaltlosigkeit – Stil einer Politik für den Frieden“. Die vorgetragenen Texte gingen der Frage nach: Wie kann Gewaltlosigkeit gelebt werden – im Kleinen wie im Großen?

 

Es genügt nicht, dass wir in unseren Beziehungen und Gemeinschaften möglichst gewaltfrei miteinander umgehen. Wir müssen uns als Christen auch dafür einsetzen, dass sich Gewaltlosigkeit im  politischen Handeln durchsetzt. Der wirtschaftlichen Ausbeutung von Menschen und Ressourcen zur Befriedigung unseres grenzenlosen Konsums und dem globalen Waffenhandel muss eine Politik entgegengesetzt werden, die die Rechte und Würde aller Menschen schützt und letztlich zu mehr Frieden führt.

 

Mit der Kollekte von 340 € wird das Projekt „Rojava“ in Nordsyrien unterstützt. Das Ziel dieser Initiative ist es, die Lebenssitation von Frauen und Kindern in dieser Kriegsregion durch Bildungs- und Gesundheitsmaßnahmen nachhaltig zu verbessern.

 

Für den Dekanatsvorstand bedankte sich Inge Geisen bei den Frauen, dass sie sich trotz des Wntereinbruchs wieder so zahlreich auf den Weg gemacht haben, um gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit im Jahr 2017 zu beten. Beim anschließenden Kaffeetrinken gab es noch Gelegenheit zum Gedankenaustausch.