Voneinander wissen - miteinander Synode lernen

Seit einigen Wochen bzw. Monaten besteht in der Pfarreiengemeinschaft Langenfeld eine schwierige personelle Situation.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dekanates Mayen-Mendig haben angeboten, die Pfarreiengemeinschaft in dieser Situation zu unterstützen.

Da zur Zeit und zukünftig die Synode im Bistum Trier eine bedeutsame Rolle spielt und spielen wird, soll diese Unterstützung auf dem Hintergrund der Ergebnisse der Synode geschehen.,

Mittlerweile wurden dazu im Gespräch mit den Seelsorgern der Pfarreiengemeinschaft und den Verantwortlichen aus dem Bischöflichen Generalvikariat konkrete Vereinbarungen getroffen.

 

Um darüber zu informieren und ins Gespräch zu kommen laden das Dekanatsteam und die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft die Mitglieder der Räte und alle Interessierten herzlich ein zu einem Treffen am
Donnerstag, den 19. Oktober 2017 um 19.30 Uhr

im Pfarrheim in Wanderath

Ein weiteres Thema des Abends sollen aktuelle Entwicklungen in der Umsetzung der Synode sein.

Großes Interesse für Vermögensfragen in der "Pfarrei der Zukunft"

Alles in einen Topf?

Andernach – „Unsere Pfarrei hat Napoleon und das Dritte Reich überstanden und jetzt kommt die Gefahr von innen“ – so lautete der Vorwurf eines Mannes aus der Pfarrei Pommern an den Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. Gemeinsam mit der Finanzdirektorin des Bistums, Kirsten Straus, und Matthias Müller, Justiziar im Bischöflichen Generalvikariat hat er sich am 13. September bei der Infoveranstaltung zur Vermögensverwaltung in den Pfarreien der Zukunft in Andernach den Fragen und der Kritik gestellt.

Nach Beratungen in der Bistums-Dechantenkonferenz und im Kirchensteuerrat ist eine Vorentscheidung zur Vermögensfrage getroffen: Für jede „Pfarrei der Zukunft" wird eine „Kirchengemeinde" errichtet. Die gegenwärtigen Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände werden als Rechtsform abgelöst. Diese Variante hat die Expertengruppe „Arbeitsgemeinschaft Vermögen“ erarbeitet und mit „Ansatz B“ überschrieben.

„Bei dem anderen Lösungsansatz, bei Variante A, blieben die gegenwärtigen Kirchengemeinden zunächst bestehen. Über Fusionen, freiwillig oder durch wirtschaftliche oder personelle Not angestoßen, würde nach und nach eine einzige Kirchengemeinde entstehen“, erklärt Kirsten Straus den mehr als 300 Anwesenden in der Mittelrheinhalle. Die Pfarrei der Zukunft müsse dann eine schwierige Fusion nach der anderen verkraften. „Ansatz A“ fände sicher eine höhere Akzeptanz, jedoch sei dieses Konzept nicht mit der Umsetzung der Diözesansynode vereinbar, erklärt Straus.

Der schwierigere Weg - hat aber Vorteile

Variante B sei am Anfang „grausam und anstrengend; und ich weiß auch nicht, ob ich sie davon überzeugen kann“, gibt die Finanzdirektorin ehrlich zu, aber dieser Ansatz habe signifikante Vorteile. „Es ist ein konsequenter Schritt ins Neue.“ Der Generalvikar erklärt: „Wir wollen Verwaltungsvorgänge verschlanken. Die Struktur soll als Stütze und zur Unterstützung dienen.“ „Es gibt auch keine Kleinteiligkeit mehr, die sehr viel Arbeit und Kosten verursacht“, unterstreicht Straus. „Sie bilden dann in der neuen Pfarrei ein so genanntes Vermögensteam. Dort können Sie alle ihre Kompetenzen und Ihr Know-How einbringen. Aufgrund der Größe können auch Vertretungen eingerichtet werden.“ Dies alles diene der Entlastung der Ehrenamtlichen und auch der Rendanturen. „Auch Lasten darf man in die neuen Strukturen mit einbringen. In einem großen Verband kann man manche Sachen besser lösen“, gibt Kirsten Straus zu bedenken.

"Sie hüten das kirchliche Vermögen wie Ihr eigenes"

Diese Variante stößt trotzdem auf viel Unmut und ist mit Befürchtungen verbunden, die das Publikum in Wortbeiträgen oder in schriftlicher Form äußert. Kirsten Straus kann dies nachvollziehen: „Sie hüten dieses Vermögen wie Ihr eigenes.“

Die gegenwärtigen Kirchengemeinden möchten an ihren Vermögen festhalten oder den Prozess zumindest langsam angehen. „Warum kann nicht jede Kirchengemeinde selbst entscheiden, welche Variante sie wählen möchte?“, lautet eine Frage.  „Es müssten dann zwei Verwaltungssysteme parallel betrieben werden: das bisherige für die Kirchengemeinden und ein ganz anders strukturiertes für die Pfarreien der Zukunft. Dies würde für ein Tohuwabohu sorgen“, antwortet Plettenberg.

Verantwortung bleibt vor Ort, Zweckbindung möglich

„Die von uns favorisierte Variante B bedeutet nicht, dass wir alles zentralisieren und in einen Topf werfen wollen“, stellt der Generalvikar klar. „Wir möchten, dass die Verantwortung vor Ort bleibt, in einem guten Zusammenspiel von ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden.“ Auch in den Pfarreien der Zukunft werde es möglich sein, Zweckbindungen zu setzen und sich finanziell für eine bestimmte Aktion oder ein Gebäude einzusetzen, wie etwa in Form von Stiftungen oder Fördervereinen. „Da wird nicht dran gerührt“, versichert Justiziar Müller. Bei bestimmten Gruppierungen wie beispielsweise Kirchenchöre werde sich auch nichts ändern. Daher appelliert die Finanzdirektorin an die finanzstarken Gemeinden, weiterhin sorgsam mit ihrem Vermögen umzugehen und „keine unnötigen Ausgaben nach dem Motto ‚Bloß nichts den Nachbarn schenken‘ zu machen.“

Synoden-Umsetzung "nicht ohne Sie"!

Die neue Struktur verlange das direkte Aushandeln zwischen den Parteien. „Hier kann das Bistum moderierend tätig werden und bei Blockaden eingreifen“, stellt Kirsten Straus den anwesenden Vertretern von Verwaltungs-, Pfarreien- und Pfarrgemeinderäten in Aussicht. „Das Bistum überlegt auch, was es tun kann, wenn ein großes Ungleichgewicht bei den Finanzen besteht.“

„Auch wenn sie nicht mit allem einverstanden sind, hoffe ich doch, dass sie gespürt haben, dass wir die Synodenumsetzung nicht ohne Sie machen können“, schließt Plettenberg den ersten Informationsabend zum Thema Vermögen.

Weitere Veranstaltungen finden statt am

  • Montag, 9. Oktober in der Stadthalle Boppard
  • Mittwoch, 11. Oktober in der Illipse Illingen
  • Freitag, 13. Oktober im Robert Schuman-Haus Trier.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern bis etwa 21.30 Uhr. Zur besseren Planung bittet das Synodenbüro um Anmeldung entweder über die Internetseite www.bistum-trier.de/vermoegensfragenpdz oder im Synodenbüro unter Telefon 0651-7105-623. Alle Informationen zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.

Einladung zur Informationsveranstaltung

"Die Vermögensfragen in den Pfarreien der Zukunft"

Am 23. Juni 2017 hat der Bischöfliche Generalvikar darüber informiert, dass die Leitungskonferenz nach Beratungen in der Bistumsdechantenkonferenz und im Kirchensteuerrat eine Vorentscheidung zur Vermögensfrage in den Pfarreien der Zukunft getroffen hat.
Für jede Pfarrei der Zukunft wird eine Kirchengemeinde eingerichtet. Die gegenwärtigen Kirchengemeinde sowie die Kirchengemeindeverbände werden als Rechtsform der bisherigen Pfarreien durch die mit den Pfarreien der Zukunft zu bildenden Kirchengemeinden abgelöst.

Der Bischöfliche Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg und die Finanzdirektorin des Bistums Kirsten Straus laden die Verwaltungsräte und alle Interessierten herzlich zur Informationsveranstaltung ein.

am
Mittwoch, 20.09.2017
um 19.00 bis 21.30 Uhr in Adenau
(Hocheifel-Halle, Dr. Klausener Str., 53518 Adenau)

 Im Rahmen dieser Veranstaltung wird erläutert, warum dieser Lösungsweg bevorzugt wurde und welche Schritte sich aus dieser Entscheidung für die Überführung der Vermögen aus den jetzigen Kirchengemeinden in die zu gründenden ergeben.

Ebenso wird die konkrete Ausgestaltung der zukünftigen Vermögensverantwortung etwa in Bezug auf ehrentamtlichen Engagement und die mötigen Unterstützungsstrukturen diskutiert.
Die Veranstaltung wird so gestaltet sein, dass genügend Zeit für Rückfragen und Diskussionsbeiträge der Teilnehmer*innen gegeben sein wird.

Bitte melden Sie sich an entweder unter www.herausgerufen.bistum-trier.de oder über der nachfolgende Anmeldeformular an.

Schritte in die Zukunft wagen

"Pfarrei der Zukunft"

Das Bistum Trier hat am 24.März den Entwurf der künftigen Gliederung der pastoralen Räume vorgestellt:

Es sollen 35 „Pfarreien der Zukunft“ gegründet werden, die das christliche Leben in Gemeinden, Gruppen und an anderen kirchlichen Orten  besser unterstützen können.

Nach dem vorgestellten Entwurf ist die zukünftige Pfarrei Mayen deckungsgleich mit dem jetzigen Dekanat Mayen-Mendig. Als zentraler Pfarrort ist Mayen vorgesehen.

Der Entwurf ist jetzt in der „Resonanzphase“, die bis  Ende September dieses Jahres dauern wird. In dieser Resonanzphase können alle im Bistum Trier ihre Rückmeldung zur vorgeschlagenen Raumgliederung geben.

Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:

Es wird von Mitte Mai bis Ende Juni im Bistum acht größere Veranstaltungen mit dem Bischof geben, Zu den geplanten Terminen werden unter anderem die Mitglieder der jeweiligen Räte eingeladen (z.B. in Ochtendung am Freitag, den 19. Mai um 15.00 Uhr und um 19.30 Uhr).

Es gibt die Möglichkeit, schriftlich Rückmeldung zu geben. Dazu steht ein Rückmeldebogen online unter „www. resonanz-bistum-trier.de Alle Interessierten können diesen Bogen online ausfüllen oder in Papierform beim Synodenbüro anfordern

Anfang April erhalten die Pfarreienräte und Kirchengemeindeverbände einen eigenen Rückmeldebogen; sie sind gebeten ihn spätestens bis 30. September 2017 an das Synodenbüro zurückzuschicken.

 

Während des Bistumsfestes „Heilig-Rock-Tage“ (28.04.2017 bis 07.05.2017) ist täglich von 11.00 b Uhr bis 21.00 Uhr die Synoden-Werkstatt geöffnet: Im Zelt auf dem Konvikts-Hof (Hinter dem Dom 6) gibt es viele Gelegenheiten, sich über die Umsetzung der Synode zu informieren und Rückmeldungen auch zur vorgeschlagenen Raumgliederung zu geben. Mehr Infos auf: www.heilig-rock-tage.de

Pressebericht zum 11. Mai 2017

Voneinander wissen - miteinander Synode lernen

Thür: Zu einem Info- und Gesprächabend zu Beginn der Resonanzphase der Synode hatte der Pfarreienrat der Pfarreigemeinschaft Mendig und das Dekanatsteam des Dekanates Mayen-Mendig die Mitglieder der Räte und alle Interessierten eingeladen.
Im ersten Teil des Abends informierte Dechant Veit über die von der Synode vorgesehene neue Gliederung der Pfarreien sowie die Kriterien, die dabei eine Rolle gespielt haben. Danach soll die „neue Pfarrei der Zukunft Mayen“ die Pfarreiengemeinschaften des jetzigen Dekanates Mayen-Mendig, d.h. Mayen, Mendig, Langenfeld und Nachtsheim umfassen.

Ein wichtiges Kriterium bei der neuen Raumgliederung war, zu ermöglichen, dass die Pfarrei der Zukunft als Netzwerk funktionieren kann. Deshalb muss sie so groß sein, dass eine gewisse Vielfalt gesellschaftlichen Lebens in ihrem Gebiet vorhanden ist. Auch die Berücksichtigung der zu erwartenden Rückgänge der personellen und finanziellen Ressourcen in den nächsten 20 Jahren spielte eine wichtige Rolle beim Zuschnitt der Struktur der neuen Pfarreien.

Anschließend stellten die Pastoralreferenten*innen  und Dechant Veit ihre Aufgabenfelder und aktuellen Arbeitsschwerpunkte vor. Dabei wurde deutlich, dass bereits viele Gedanken der Synode im Denken und Handeln eine Rolle spielen, z.B. das Bemühen, sich auf den je einzelnen Menschen mit seinen Lebensfragen einzulassen und sich für seine Anliegen zu interessieren.

Im zweiten Teil des Abends entwickelte sich ein spannender Austausch über die Fragen: „Wie kann kirchliches Leben vor Ort unterstützt werden? Was können neue Orte von Kirche sein? Wie sieht die Rolle der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger in Zukunft aus? Welche Räte wird es in der „neuen Pfarrei der Zukunft“ geben? In welcher Weise wird Leitung auf mehrere Schultern- auch auf das Ehrenamt – verteilt? Wie kann gewährleistet werden, dass bei aller Zentrierung der Verwaltung, das pastorale Angebot in der Fläche präsent bleibt?

Dass, was vor Ort lebendig ist, soll unterstützt und auf dem Weg in die neue Pfarrei eingebracht werden– so ein Ergebnis der Diskussion.
Ebenso gilt es, Fragen, Unsicherheiten und Ängste ernst zu nehmen, miteinander im Gespräch zu bleiben und so die Menschen auf dem weiteren Weg mitzunehmen.

Auch auf die neu gestaltetet Homepage des Dekanates wurde hingewiesen
Hier finden sich Informationen zu den einzelnen Aufgaben- und Themenfeldern des Dekanates, Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen und Termine sowie ein Link zur Bistumsseite, mit  vielen Informationen zur  Synode.

Bischof Dr. Ackermann in Ochtendung auf einer ersten großen Resonanzveranstaltung

Eher positive Rückmeldungen zur neuen Raumgliederung des Bistums

Ochtendung - Auftakt zur nächsten Stufe der Resonanzphase für die Synodenumsetzung: in Ochtendung stellten sich am Freitag in gleich zwei Veranstaltungen am Nachmittag und am Abend Vertreter des Bistums den Fragen und Anmerkungen von Gläubigen zu den geplanten 35 Pfarreien der Zukunft. Es gab viel Zustimmung, aber es wurden auch Sorgen, Ängste und Kritik geäußert. Bischof Dr. Stephan Ackermann zeigte sich zufrieden: „Die Veranstaltungen haben gezeigt, dass wir ganz schnell bei den Grundfragen dessen sind, was die Synode gewollt hat.“

Mehr als 500 Menschen waren zu den beiden jeweils dreistündigen Resonanzveranstaltungen in die Kulturhalle Ochtendung gekommen – haupt- und ehrenamtlich in den Pfarreien Engagierte, aber auch Kirchenmitglieder, die einfach Interesse an der Weiterentwicklung ihrer Kirche haben. Bischof Ackermann betonte in seiner Eröffnungsansprache, dass das Abschlussdokument der Synode für das Bistum Trier verbindlich sei. „Das Ergebnis der Synode gilt. Ich habe gesagt, ich nehme das Dokument an, und so ist es auch.“

In einem Abwägungsprozess unter Einbeziehung der Räte war im Herbst vergangenen Jahres beschlossen worden, den von der Synode empfohlenen Perspektivwechsel hin zu weiten pastoralen Räumen und zur Vernetzung als erstes umzusetzen. Vor diesem Prozess steht das Bistum nun mit der von einer Arbeitsgruppe am 24. März vorgestellten neuen Raumgliederung in 35 Pfarreien der Zukunft, die bis 2020 eingerichtet werden sollen.

Der Bischof erklärte, dass mit dieser "Pfarrei der Zukunft" etwas anderes gemeint sei als das, was bislang als Pfarrei wahrgenommen werde: „Gemeinde und Pfarrei stimmen schon heute vielfach nicht mehr überein. Es geht darum, wie wir das Christsein in unterschiedlichen Gemeinden leben an verschiedenen Orten in einem Raum, den wir 'Pfarrei der Zukunft' nennen.“ Wie dies schon jetzt gehen kann, zeigte in der Ochtendunger Abendveranstaltung die Dekanatsreferentin aus dem Dekanat Rhein-Wied, Margit Ebbecke, anhand des Beispiels „Musikkirche live“ in Neuwied-Block, bei dem mit großem Erfolg eine neue Gottesdienstform ausprobiert werde. Gerade solche Ideen und Initiativen möchte das Synoden-Abschlussdokument fördern, dazu sind größere Räume und Vernetzungen notwendig.

Der Direktor des Strategiebereichs Ziele und Entwicklung im Bischöflichen Generalvikariat, Dr. Gundo Lames, stellte den Teilnehmern die Kriterien vor, wie die Vorschläge für die Pfarreien der Zukunft zustande gekommen waren. Dies sind unter anderem: die Außengrenzen des Bistums und die Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland, hinreichende Größe der Pfarrei zur Sicherung der Vielfalt gesellschaftlichen Lebens, Untrennbarkeit der bestehenden Kirchengemeinden, Ziel einer möglichst gleichen Größe und Komplexität, Rückgang der personellen und finanziellen Ressourcen.

In der Rückmelderunde wurden der Bischof und seine Mitarbeiter mit einer Fülle von Anmerkungen und Fragen konfrontiert, die sie teilweise beantworten konnten, teilweise aber auch nach Trier mitnehmen wollten zur weiteren Bearbeitung. Dem Ochtendunger Publikum ging es etwa um Fragen nach der Kita als "Kirchenort", der inneren Struktur der neuen Pfarrei, dem Vermögen und dem Immobilienbesitz, der Rolle der Ehrenamtlichen, danach, wie Seelsorge an Ort und Stelle weiter sichergestellt wird und um die Attraktivität der kirchlichen Berufe.

Bischof Ackermann bat um Verständnis, dass es nicht auf alle Fragen bereits fertige Antworten oder gar einen „Masterplan in der Schublade des Generalvikariats“ gebe. „Im Moment müssen wir mit einer gewissen Unsicherheit leben“, so der Bischof. „Wenn wir das synodale Prinzip ernst nehmen, heißt dies, dass es auch Zwischenstände und Unfertiges gibt und keine Patentlösungen. Die Dinge sind nicht festgezurrt, sondern entwickeln sich.“ Daher seien diese Resonanzveranstaltungen so bedeutsam, denn bei ihnen bestehe die Möglichkeit, sich einzubringen und den Prozess mitzugestalten.

Die nächsten Veranstaltungen dieser Art finden statt am: Mittwoch, 24. Mai, in Prüm - Donnerstag, 1. Juni, in Simmern - Freitag, 9. Juni, in Dillingen - Samstag, 10. Juni, in Trier - Freitag, 16. Juni, in Saarbrücken (anders als früher geplant nicht im EWerk, sondern in der Jugendkirche eli.ja) - Freitag, 30. Juni, in Neuwied. Weitere Informationen unter: www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/35-pdz/weiter-gehts-resonanz-phase