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Der online Advents-Kalender

Lichtbringer im Dekanat Mayen-Mendig

Neue Leitungen sollen für Umsetzung der Synodenergebnisse sorgen

Bischof benennt Teams für Pastorale Räume

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Leitungsteams für die 15 Pastoralen Räume benannt, die zum 1. Januar 2022 im Bistum Trier errichtet werden. Am 1. Januar 2023 sollen 20 weitere folgen. Den Teams steht jeweils ein Priester als Dekan vor, mit dem ein oder zwei Frauen und Männer in der Leitung zusammenarbeiten. Dabei nehmen sie je eigene, vom Bischof delegierte Aufgaben wahr.

Zuvor hatte Bischof Ackermann im Anschluss an die Sondierungsphase, die von Januar bis Juli lief, die Dekanate und Kirchengemeinden zu den anstehenden Veränderungen formell angehört.
Der Pastorale Raum Sinzig, der ursprünglich ebenfalls 2022 errichtet werden sollte, wird mangels einer vollständigen Personalisierung des Leitungsteams im Jahr 2023 errichtet.

Die Zuständigkeitsbereiche für die Frauen und Männer, die künftig die Pastoralen Räume leiten, sind vielfältig: Sie werden die Pfarreien zusammen mit den pastoral Mitarbeitenden und Angestellten unterstützen und dafür sorgen, dass die Synodenergebnisse im Sinne einer missionarischen, diakonischen und lokalen Kirchenentwicklung umgesetzt werden. Zudem sollen sie Schwerpunkte im Sinne des Rahmenleitbilds setzen, die Perspektive von Seelsorge, Caritas und anderen Kooperationspartnern zusammenbringen und die Orte von Kirche fördern.
In der Leitung arbeiten künftig im Pastoralen Raum
Mayen: Pfarrer Jörg Schuh, Margit Ebbecke und Marek Jost

Weitere Informationen zu allen Leitungsteams sind unter www.bistum-trier.de/pfarreien-einrichtungen/pastorale-raeume/ zu finden. Die Errichtung der Pastoralen Räume ist Teil der Umsetzung der Ergebnisse der Trierer Diözesansynode. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.herausgerufen.bistum-trier.de.

Digitaler Workshop für Helferinnen und Helfer in den Flutgebieten

Wie mit belastenden Situationen umgehen?

Koblenz/Saarbrücken/Trier – Wie geht man damit um, wenn eine Frau oder ein Mann vor einem steht und plötzlich anfängt zu weinen? Wenn Menschen erzählen, dass sie seit Wochen nicht mehr richtig schlafen können, und sie nicht mehr weiter wissen? Wie können ehrenamtliche Helferinnen und Helfer damit umgehen und sich beim ununterbrochenen Einsatz nicht selbst vergessen? Diesen Themen widmet sich ein digitaler Workshop der Lebensberatungsstellen des Bistums Trier am Donnerstag, 9. Dezember von 18.30 bis 20.30 Uhr. Es gibt Hintergrundwissen zu den Themen Traumatisierung und Bewältigungsprozesse, Hinweise zur Gesprächsführung und Selbstfürsorge.

Initiiert wurde der Abend von den Lebensberatungsstellen Mayen, Ahrweiler, Cochem und Neuwied, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch durch die Veranstaltung führen werden. Bereits im August haben die Verantwortlichen solch ein Treffen in Sinzig angeboten. „Da hat man richtig gemerkt, wie gut den Helferinnen und Helfern das tut: Erfahrungsaustausch und fachliche Impulse“, berichtet Sandra Löcher von der Lebensberatung Neuwied.

Auch mehr als vier Monaten nach der Flut engagieren sich Freiwillige vor Ort und werden in vielen Fällen erstmals mit solch einem Katastrophenszenario konfrontiert. Den Initiatoren sei es daher wichtig, ihnen gewisse Werkzeuge mitzugeben, wie sie sich den vielfältigen Situationen stellen können. „Wie können Helferinnen und Helfer Betroffene emotional auffangen?“, sei eine zentrale Frage des digitalen Treffens. „Einfach da sein, zuhören, vielleicht jemanden in den Arm nehmen“, sind einige Punkte, die Sandra Löcher im Umgang mit Betroffenen rät, „und man kann auch zugeben, dass einem die Worte fehlen.“ Mit eigenen Ratschläge sollte man sich allerdings zurückhalten, betont die Traumatherapeutin. „Sie können den Betroffenen direkt fragen, wie Sie ihn unterstützen können. Geben Sie ihm die Kontrolle über sein Leben zurück und letztendlich können Sie immer auf Unterstützungsangebote hinweisen.“

Neben der Hilfe für Betroffene sei eine gute Selbstfürsorge unabdingbar, sagt Sandra Löcher. „Es ist ganz wichtig, sich abzugrenzen und sich klar zu machen, dass man nicht allen helfen kann. Viele arbeiten bis zur Erschöpfung“, weiß die Diplom-Sozialarbeiterin. Mit Freunden verabreden, den normalen Alltag daheim leben, sich selbst etwas Gutes tun und sich gegebenenfalls selbst Unterstützung suchen.

Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung und weitere Informationen gibt es bei der Lebensberatung in Mayen per E-Mail an sekretariat.lb.mayen(at)bistum-trier.de oder telefonisch unter Tel.: 02651-48085

Für Ehrenamtliche und Interessierte

Fort- und Weiterbildung 2022

 

Das Förderheft mit Fort- und Weiterbildungsangeboten für 2022 ist fertig! Es enthält wieder eine Vielzahl an Angeboten und Formaten, die Sie in Ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützen möchten.

Gerne können Sie ein Exemplar bestellen. ehrenamt(at)bistum-trier.de

Wir wünschen Ihnen Freude und manche persönliche Anregung beim Stöbern in diesem Heft.


Das Fortbildungsheft zum stöbern und downloaden
 

Bistum Trier hat gewählt

Bischof dankt allen Engagierten in der Gremienarbeit

Bitte beachten Sie auch die Rubrik "Wahlen 2022"

Hochwasserkatastrophe an Ahr, Mosel und Rhein

Wir trauern um die Menschen, die durch das Hochwasser ihr Leben verloren haben. Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei ihnen und ihren Angehörigen; bei den Vermissten; bei allen, die Schaden erlitten haben; und bei den Helferinnen und Helfern. 

Für alle, die von dem extremen Wetter betroffen sind,
für jene, die im Hochwasser Haus, Hab und Gut verloren haben
und nicht wissen, wie es weitergehen soll.

Für die vielen Menschen, die durch die Fluten ums Leben gekommen sind
und für alle, die mit ihrer Trauer um sie hilflos zurückbleiben.
Für die vielen Vermissten und alle, die nach ihnen suchen.

Für die Helfer der Rettungsdienste und alle,
die im unermüdlichen Einsatz den betroffenen Menschen beistehen,
für alle, die bei der Hilfe bis an ihre Grenzen gehen
und für die, die im Einsatz verletzt wurden oder gestorben sind.

Psychologische Hilfe

Die rheinland-pfälzische Landesregierung weitet ihre psychologische Hilfe für Betroffene der Unwetterkatastrophe aus. Eine Telefonhotline ist  freigeschaltet.

Anrufer werden entweder von Psychologinnen und Psychologen telefonisch beraten oder es wird ihnen ein Therapieplatz vermittelt.

Die Telefonnummer der Hotline lautet: 0800 57 58 767.

https://mastd.rlp.de/de/service/presse/detail/news/News/detail/rheinland-pfalz-erweitert-psychosoziale-hilfen-fuer-betroffene-des-der-unwetterkatastrophe/

Spendenkonto

Diese Spendenkonten sind zur Nothilfe eingerichtet:

"Hochwasser 2021“ Hilfskonto von Bistum und Caritas
IBAN:  DE43 3706 0193 3000 6661 21
BIC: GENODED1PAX

Spendenkonto Caritas Stiftung Menschen in Not
IBAN: DE43 3706 0193 3017 0010 18
BIC: GENODED1PAX

Bistum und Diözesan-Caritasverband haben zusammen mit der Stiftung Menschen in Not als Grundstock 50.000 Euro dort bereitgestellt. Das Bistum Mainz und der Caritasverband der Diözese Mainz haben zusammen mit der Ketteler-Stiftung in Mainz weitere 35.000 Euro bereitgestellt. Danke für dieses Zeichen der Solidarität!

Viele Einsatzstellen weisen darauf hin, dass Sachspenden derzeit nicht (mehr) benötigt werden. Bitte erkundigen Sie sich zunächst bei den zuständigen Stellen, bevor Sie gut gemeinte Sachspenden auf den Weg schicken. Vielen Dank!

 

Telefon-Seelsorge

Wer mit jemandem über das Erlebte sprechen möchte: Sie erreichen die kostenlose Telefonseelsorge unter folgender Nummer: 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222 sowie online über

www.telefonseelsorge.de 

 

Wie geht es weiter? Lebensberatung

Auf dieser Seite finden Sie alle unsere Beratungsstellen, die Problembereiche, bei denen wir helfen können und viele andere Angebote. Für Sie zuständig ist die jeweilige Beratungsstelle, die in Ihrem Landkreis liegt.

www.lebensberatung.info


Die verheerende Flutkatastrophe hat viele Menschen in Rheinland-Pfalz schwer getroffen. Menschen sind gestorben oder werden vermisst. Häuser wurden weggeschwemmt, Existenzen zerstört. Die Aufräumarbeiten haben begonnen. Die betroffenen Menschen brauchen tätige Hilfe und konkrete Unterstützung ebenso wie das Gebet und tröstende Zeichen der Solidarität.

Es gibt verschiedene Unterstützungsangebote. Hier finden Sie unter anderem Beratungs- und Begleitungsangebote und hilfreiche Links.

Sie sind nicht allein!

kfd Frauen

Treffen der fand regen Zuspruch

Region. Zahlreiche Frauen folgten Ende Juli der Einladung der kfd im Dekanat Mayen-Mendig nach Welling. Nach einem Besuch der Pfarrkirche St. Paulinus wanderten die Frauen weiter zum idyllischen Platz an der Alten Kirche. Dort feierten sie unter alten Bäumen eine meditative Andacht unter dem Thema Denn es ist Sommerzeit – eine gute Zeit, Gott zu danken und zu loben. Anschließend saßen die Frauen bei herrlichem Wetter noch bis in den frühen Abend im Biergarten Zur Post zusammen. „Es tat gut, sich nach der langen Coronapause wiederzusehen und auszutauschen“ – so das Fazit der Frauen.