Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der letzte Hilfe Kurs

In Zukunft werden erfahrene Hospiz- und PalliativmitarbeiterInnen Letzte Hilfe Kurse bei Ihnen vor Ort anbieten. Die Kurse können kompakt an einem Nachmittag oder Abend absolviert werden. Die TeilnehmerInnen lernen Letzte Hilfe, also die Begleitung Schwerkranker und Sterbender am Lebensende.

Die vier Unterrichtsstunden stehen jeweils für eines der vier Module:
1. Sterben ist ein Teil des Lebens
2. Vorsorgen und Entscheiden
3. Leiden lindern
4. Abschied nehmen vom Leben

WEITER LESEN

Kirchenentwicklung im Bistum Trier!

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage

Die Materie ist komplex. Der Meinungen sind viele. Ringen um die Richtung! Ungeduld, Müdigkeit und Erwartungen gleichermaßen beschreiben das Wechselbad der Gefühle. Keine leichte Zeitstunde. So war das Beratungstreffen der diözesanen Räte, der Dechanten wie auch der Vertreterinnen und Vertreter verschiedener diözesaner Einrichtungen (z.B. der Caritas) am 05.09 in Trier (teils über Videokonferenz) mit der Bistumsleitung wichtig.

Seit unserem letzten Zusammensein in dieser Konstellation im Juni, hatten über die Sommermonate hinweg verschiedene Kleingruppen intensiv an Themen, die die Zukunft der Pfarreien betreffen, weitergearbeitet. Die Akteure standen vor der Aufgabe, die römischen Eingaben zu berücksichtigen (z.B. Geschwindigkeit rauszunehmen, überschaubarere Einheiten schaffen, Pfarrer im Leitungsamt zu belassen), ohne dabei die Ergebnisse der Synode aufzugeben, deren Wert von keiner Seite angezweifelt wird.

Die Überlegungen der Arbeitsgruppen sind von der Bistumsleitung gebündelt und in drei mögliche Modelle gegossen worden. Diese wurden uns vorgestellt.

Beim ersten denkbaren Modell, Ein-Ebenen-Modell genannt, würde die mittlere Ebene (Dekanate) aufgehoben, zurück blieben 172 Pfarreiengemeinschaften, die zu Pfarreien fusionieren. Es gäbe dann also nur noch die Bistumsebene und innerhalb des Bistums die zukünftigen, dann räumlich größeren Pfarreien, etwa 172 an der Zahl. (1/172)

Die beiden anderen Szenarien zählen zum sog. Zwei-Ebenen-Modell, das sich nochmals in zwei Varianten denken lässt. Eine Variante lautet: Wir behalten die mittlere Ebene (die geplanten 35 pastoralen Räume) bei, lösen aber innerhalb dieser Flächen die Dekanate, die Pfarreiengemeinschaften und Kirchengemeindeverbände auf, sodass 887 kleine Pfarreien zurückblieben, die nach und nach fusionieren d.h. zusammengeführt werden könnten.

Eine andere Variante im Zwei-Ebenen-Modell hieße: Wir behalten die mittlere Ebene (die geplanten 35 pastoralen Räume) bei, und regen innerhalb dieser großen Räume die Fusion der 172 bestehenden Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien an.

In den 35 pastoralen Räumen soll die pastorale Entwicklung vorangetrieben und gewährleistet werden, dass es ein gutes Miteinander der Pfarreien geben kann.

Als am frühen Nachmittag nach Diskussion in der Großgruppe und in Kleingruppen der Bischof für sich ein Stimmungsbild erbat, ergab sich folgendes Bild. Die meisten roten Karten sah Bischof Stephan in Bezug auf das Ein-Ebenen-Modell, also eher Ablehnung. Viele gelbe Karten (also durchaus denkbar) sah er bzgl. der Variante 35/887 im Zwei-Ebenen-Modell. Die meisten grünen Karten zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, als es darum ging das Modell 35/172 zu bewerten. Hier zeigte sich die größte Zustimmung. Mehrheitlich ging die Meinung auch dahin, Fusionen nicht auf einen Schlag hoheitlich anzuordnen, sondern innerhalb eines Zeitfensters von z.B. drei bis fünf Jahren nach und nach zuzulassen/anzustreben.

Unbestritten ist: Es braucht im Herbst eine Entscheidung der Leitungsebene der Diözese, wohin die Reise geht. Die Alternative zum Jetzigen muss klar aufleuchten, je früher umso besser. Denn es sind noch genügend Hausaufgaben zu erledigen, z. B Klärung von Art und Rolle der zukünftigen Gremien. Bischof Stephan hat ein Schreiben an die amtierenden Räte angekündigt.

Zum Schluss verweisen wir gerne auch auf die Informationen, die das Bistum auf seiner Homepage zur Verfügung stellt.   

Dechant Matthias Veit

Direkter Link: Präsentation für die Beratungen vom 05.09.2020

02. Oktober 2020

Spaziergang für Trauernde

Am Freitag, den 02. Oktober um 16.00 Uhr laden die Organisatoren des oekumenischen Trauercafés in Mayens trauernde Menschen ein zu einem gemeinsamen Spaziergang im Wald in Mayen-Kürrenberg.

Die Wegstrecke (Rundweg „Rollstuhlweg“) ist eben und nimmt ca. 1 Stunde in Anspruch.

Treffpunkt ist der "Reiningweg" Wander-Parkplatz bei Mayen-Kürrenberg.
Die Einfahrt ist
ca. 50 m rechts nach dem Kreisel am Ortsende von Mayen-Kürrenberg (aus Richtung Mayen kommend).

Bitte bringen Sie Verpflegung (Getränk ....) selbst mit.

Sie müssen sich nicht anmelden. Wir werden Ihre Kontaktdaten vor Ort aufnehmen.

Bei Regenwetter fällt die Wanderung aus.

Weitere Informationen bei
Pfr. Metje Steinau, Tel.  02651 - 709614 oder
Dekanatsreferentin Mechthild Meyer, Tel. 0151 - 465 572 39

Ferienfreizeit

Ameland 2021

Der Vertrag für das Ferienhaus ist unterschrieben und daher können wir Euch jetzt mitteilen, dass die Fahrt des Dekanats Mayen-Mendig im kommenden Jahr vom 14. August 2021 bis zum 28. August 2021 nach Ameland stattfindet,
HIER GEHTS WEITER

Kitas in der Coronazeit

Ihr seid uns wichtig

In der Coronazeit rückte in der öffentlichen Wahrnehmung und auch oft in der innerkirchlichen Perspektive die Feier der Eucharistie (erst digital, dann unter Beachtung der Hygienevorschriften) in den Mittelpunkt kirchlichen Lebens. Als Quelle und Höhepunkt steht ihr per se eine besondere Rolle zu. Keine Frage. Doch es schien, als beschränke sich die Verkündigung des Evangeliums auf diese und das Nähen von Mundmasken und in der Organisation von Nachbarschaftshilfen.

Doch in dieser ganzen Zeit leisteten Kindertagesstätten als Orte von Kirche einen wertvollen Dienst an den Kindern und ihren Familien. Vom Anfang der Corona-Zeit hielten die pädagogischen Fachkräfte Kontakt zu den Kindern. Und hier wurde viel Kreativität bewiesen: die Familien bekamen regelmäßig Post mit Infos für die Eltern, Ausmalbilder, Fingerspiele oder Experimente für die Kinder. Geburtstagskinder erhielten Geburtstagsgrußkarten. Als Zeichen der Gemeinschaft und Verbundenheit wurden Regenbogenbilder nach außen hin sichtbar aufgehangen mit der Überschrift: „Wir vermissen Euch“. Oder die bereits allseits beliebten Steinschlangen aus bunt bemalten Steinen wuchsen von Tag zu Tag. An Ostern wurde Osterneste gebastelt und Kinder konnten diese in der Kita abholen kommen. Mit all diesen Ideen (und vielen, vielen weiteren) kam zum Ausdruck:  Ihr seid uns wichtig, auch wenn wir uns nicht sehen können, denken wir an Euch!

Mit der Eröffnung der Notgruppen und dem eingeschränkten Regelbetrieb waren und sind die Kitas für die Familien da – und nicht nur für berufstätige in den sogenannten systemrelevanten Berufen. Weiterhin haben die Kitas ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Familien. Auch unterhielten sich die pädagogischen Fachkräfte immer wieder mit den Kindern über die Themen Krankheit, Sterben und Tod. Das alles leisten sie zum Großteil ohne Mund- und Nasenmasken, ohne den Sicherheitsabstand einhalten zu können. Denn wer würde ein weinendes Kind mit Sicherheitsabstand auf den Arm nehmen können? Insofern dürften die pädagogischen Fachkräfte denselben gesellschaftlichen und öffentlichen Dank und Wertschätzung genießen dürfen wie das auch bei anderen Berufen der Fall war! Denn ohne sie könnten viele andere (systemrelevante) Berufstätige nicht ihrer Arbeit nachkommen.

Und nicht zuletzt war den Kitas auch der gestaltete Abschied besonders von den Kindern wichtig, die diesen Sommer in die Schule gehen werden. Die geltenden Hygienevorschriften auf der einen Seite, aber auch der Wunsch der Eltern beim Abschied aus der Kita dabei sein zu können beachtend, zeigten die Kitas Vielfalt, Kreativität und Einfühlungsvermögen. Mit Gebeten, kleinen Segensfeiern und verschiedenen Aktionen wurde unter Beweis gestellt, dass die Kinder nicht nur in der Kitazeit verlässliche und vertrauensvolle Beziehungen erlebt haben, sondern auch in der Coronazeit bei ihrem Abschied.

Kita ist ein Ort von Kirche – auch unter schwierigen Bedingungen. Sie lässt das wahr werden, was sich als Grundauftrag von Kirche versteht: für Menschen da sein, Gemeinschaft erfahren, das Evangelium verkündigen und das Leben mit Gott feiern. Vielleicht lohnt sich ja die Frage: Wie kann das Engagement in den Kitas stärker in das kirchliche Bewusstsein gerückt und die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte eine größere gesellschaftliche Wertschätzung erfahren?

Bischof Ackermann nimmt Stellung zur Römischen "Instruktion"

Diskrepanz zwischen Vision und Möglichkeit der Verwirklichung

Für Bischof Ackermann gibt es „eine Diskrepanz zwischen einer durchaus ansprechenden Vision von Pfarrei als Ort des gelebten Evangeliums und den Hinweisen zur konkreten Verwirklichung“ in der römischen Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ (20. Juli 2020 - Download als PDF). Das hat der Trierer Bischof im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (kna) und der Trierer Bistumszeitung „Paulinus“ am 24. Juli erklärt.

Das gesamte Interview ist auf www.paulinus.de zu finden.

Auch Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg hatte sich zur Instruktion geäußert und sich mit einem Video an die Gläubigen gewandt.


Wie geht es weiter?

Im Juni hatten Bischof Dr. Stephan und Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg mit den diözesanen Gremien, Berufsgruppen- und Gesamtmitarbeitervertretungen sowie Leitungskräften aus Generalvikariat und Caritas beraten, welche Schritte nach der römischen Intervention zu gehen sind. Dabei hat sich ein mögliches Modell für die strukturelle Umsetzung der Synodenergebnisse gezeigt.

Die Ergebnisse der Beratungen haben den Bischof, den Generalvikar und die Mitglieder der Leitungskonferenz motiviert, eine weitere, intensive Beratung auf Basis dieses Vorschlags durchzuführen. Daher ist die Steuerungsgruppe zur Umsetzung der Synodenergebnisse damit beauftragt, bis Mitte August eine Reihe von Workshops durchzuführen, in denen die sich daraus ergebenden Fragestellungen diskutiert werden. Eingeladen zu den Workshops sind die oben genannten Personengruppen – also Menschen, die aufgrund ihrer Aufgabe oder ihres Mandates die Interessen und Perspektiven bestimmter Gruppen in die weiteren Überlegungen eintragen können.

Die Ergebnisse der Workshops werden dann Grundlage für die Entscheidungen sein, die Bischof Ackermann nach einer weiteren Beratung in großer Runde (unter den Bedingungen der Corona-Pandemie) im September treffen wird.

Bischof berät mit Gremien und Gruppen über die weitere Synodenumsetzung

Weitergehen im Sinne der Einheit im Bistum

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!
Die lang erwartete Antwort aus Rom auf Anfragen einer Laien- und einer Priestergruppe unserer Diözese hinsichtlich der Art und Weise, wie Ergebnisse der Synode umgesetzt werden sollten, hat ein geteiltes Echo gefunden. Von Ernüchterung bis Erleichterung, von Enttäuschung bis Freude ist die ganze Bandbreite von Emotionen unter Haupt- und Ehrenamtlichen spürbar. Klar ist eines: Wenn auch die Erkenntnisse und Bewertungen der Bistumssynode - auch aus römischer Sicht - zweifelsohne ihre Berechtigung haben, vieles von dem, was umgesetzt werden sollte, kommt so jetzt (noch) nicht. Die 35 Pfarreien der Zukunft sind (so) vom Tisch! Die Knackpunkte sind: Es kann (soll) mehr als nur 35 Priester in Leitungsfunktionen (kanonische Pfarrer) geben. Dann: Die Leitung einer Pfarrei gleichberechtigt im Team (in dem auch zwei Ehrenamtliche mitwirken) ist nach römischer Deutung vom Kirchenrecht so nicht gedeckt. Des Weiteren: Die räumliche Ausdehnung der geplanten Pfarreien wird kritisch gesehen, ebenso die Geschwindigkeit des Umsetzungsprozesses. Schließlich: Die vorgesehene Position des Rates der Pfarrei (als Gremium Ehrenamtlicher im Pendant zum Leitungsteams) wird ebenfalls abgelehnt. Begründung: Gremien in der kath. Kirche sind von ihrer Funktionsweise nicht mit Parlamenten zu vergleichen. Sie haben lediglich beratendes Mandat, und können den Pfarrer an ihre Entscheidungen nicht binden. Soweit in Kurzfassung die Einschätzungen (Einschränkungen) aus Rom. Wer fragt, bekommt Antwort.

Wie geht es weiter? „Wir verzichten auf einen starken Schnitt und setzen eher auf eine behutsame Entwicklung“, so bringt Generalvikar Plettenberg die Ergebnisse der Beratungen als Reaktion auf die römischen Rückmeldungen auf den Punkt. Nun steht die Idee im Raum, die bestehenden Pfarreiengemeinschaften (bistumsweit insgesamt 172) zu neuen Pfarreien zu fusionieren. In unserem Dekanat entstünden demzufolge (anstatt einer) vier neue Pfarreien (mit jeweils pfarrlichen Gremien vor Ort), nämlich Mayen, Mendig, Nachtsheim und Langenfeld, die zu einem Seelsorgeraum gehören werden. Zum aktuellen Vorschlag gehört aktuell die Überlegung, die pastorale Entwicklung überpfarrlich auf der Ebene des Seelsorgeraumes (Dekanates) voranzubringen. Auch die wirtschaftliche Steuerung (ähnlich dem jetzigen Kirchengemeindeverband) wäre dort angesiedelt. Wie gesagt, erste Überlegungen! Weitere sollen zügig, aber mit der gebotenen Achtsamkeit folgen, sodass nach den Ferien Grundlinien einer Struktur erkennbar sein werden, welche dann in einem nächsten Schritt mit Rom abzustimmen sind. Es darf in diesem so nötigen Prozess der Kirchenentwicklung längerfristig nicht Gewinner oder Verlierer geben. Wir wollen uns nicht zerstreiten, wohl um den richtigen Weg ringen. In der Einheit gestärkt aus diesem „Geburtsvorgang“ hervorgehen, das wünsche ich mir, und darum bete ich auch!

Dechant Matthais Veit

Weitere Informationen


Schutzkonzept öffentliche Feier von Gottesdiensten im Bistum Trier Gültig ab: 17. Juni 2020

„Schritt für Schritt“ zum Gottesdienst

  •  

    Nachdem seit Wochen öffentliche Gottesdienste aufgrund staatlicher Vorgaben zum Schutz der Gesundheit nicht möglich waren, können nun erste Schritte unternommen werden, um unter Wahrung aller notwendigen Schutz- und Hygienevorgaben wieder Gottesdienste mit Gruppen von Gläubigen zu feiern.

    Es geht darum, den Blick nach vorne zu richten und behutsam Konzepte zu entwickeln, wie auch das religiöse Leben Schritt für Schritt wieder stärker öffentlich gestaltet werden kann.

    Grundlage aller Überlegungen muss sein, dass jede gottesdienstliche Feier so gestaltet ist, dass sie einerseits würdig ist, andererseits aber die Gefahr der Ansteckung mit dem Corona-Virus weitestgehend vermieden wird.

    Weiterhin gilt, dass wir als Kirche im Bistum Trier dabei mitwirken, größere Versammlungen und Ansammlungen von Menschen zu vermeiden.

    Seit Sonntag, 3. Mai 2020 ist es in Rheinland-Pfalz und im Saarland wieder möglich, gemeinschaftliche Gottesdienste zu feiern. Dies geschieht unter Beachtung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben, die im vorliegenden Schutzkonzept berücksichtigt worden sind. Sofern es in den beiden Bundesländern unterschiedliche Vorgaben gibt, haben wir uns an die jeweils strengere Regel angepasst.

    Pfarreien, die die entsprechende Organisation leisten können, steht es offen, auch an Wochentagen Eucharistiefeiern und weitere Gottesdienste wie Andachten, Rosenkranzgebete, Wort-Gottes-Feiern, Eucharistische Anbetung zu ermöglichen.

    Der zuständige Pfarrer entscheidet zusammen mit dem Pastoralteam und den pfarrlichen Gremien was in der Situation vor Ort nach geltenden staatlichen und kirchlichen Anordnungen im Blick auf alle Beteiligten sinnvoll und von den notwendigen Ressourcen möglich ist.

    Weiterhin bleiben die zahlreichen medialen Angebote der Gottesdienstübertragungen wichtig.  Auch in absehbarer Zeit wird es vielen Menschen nicht möglich sein, zur Feier der Gottesdienste in einer Kirche zusammenkommen.

    Es gibt derzeit keinen Ausschluss bestimmter Personengruppen (Risikogruppen) von der Mitfeier der Gottesdienste. Personen, die einer Risikogruppe angehören, wird dennoch dringend geratendie Entscheidung zu einer Teilnahme sorgfältig abzuwägen.

    Deshalb wird vom Sonntagsgebot weiterhin Dispens erteilt.

  • Wo kann gefeiert werden?

    1. Wo kann gefeiert werden?

    In geeigneten Kirchen können wieder öffentliche Sonntagsmessen gefeiert werden. Je nach örtlichen Gegebenheiten können auch Wort-Gottes-Feiern und Wochentagsgottesdienste stattfinden. Die für alle Versammlungen in geschlossenen Räumen aktuell geltenden staatlichen, kommunalen und kirchlichen Bestimmungen sind dabei maßgeblich. Eine Kontaktnahme mit den zuständigen örtlichen Behörden ist unbedingt ratsam.

    Grundsätzliche räumliche Voraussetzungen zur Feier von Gottesdiensten:

      • Bei der Berechnung der möglichen Anzahl von Mitfeiernden gilt es folgende Abstandsregeln einheitlich in Rheinland-Pfalz und Saarland zu beachten: ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen einzelnen Personen, die nicht in häuslicher Gemeinschaft leben.
        Im Saarland gilt außerdem, dass bei Angehörigen des eigenen Haushalts, Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen (familiärer Bezugskreis) die Abstandsregelungen aufgehoben sind.
      • Das Betreten und Verlassen der Kirche sowie der Gang zum Empfang der Kommunion müssen in einer Einbahn-Regelung möglich sein, die mit geeigneten Hilfsmitteln (optische Markierung, Sperrband, Absperrgitter) sichtbar gemacht werden muss. In Kirchen ohne Seitengänge muss zum Kommuniongang die entsprechende Möglichkeit geschaffen werden oder die Kommunion wird den Gläubigen an den Platz gebracht.
      • Die Kirche sollte mehrere Portale haben, um das Betreten und Verlassen unter Wahrung der Abstandsregelungen gewährleisten zu können. Ist dies nicht der Fall, werden die Plätze beim Betreten der Kirche beginnend mit den vorderen Plätzen vergeben. Beim Hinausgehen muss mit den hinteren Plätzen begonnen werden.
      • Das Gottesdienstgebäude soll vor und während des Gottesdienstes gut durchlüftet werden.
      • Die Kontaktflächen in der Kirche sowie die liturgischen Gefäße und Mikrofone müssen regelmäßig desinfiziert werden (vgl. auch die Hinweise zur Reinigung von Kirchen im Anhang der Gefährdungsbeurteilung Gottesdienste).

    Der zuständige Pfarrer entscheidet zusammen mit dem Pastoralteam und den pfarrlichen Gremienwelche Kirchen geeignet sind, um unter den derzeitigen Bedingungen Gottesdienste zu feiern.

    Von der Möglichkeit, Gottesdienste im Freien zu feiern, kann in den kommenden Sommermonaten unter Einhaltung der jeweils gültigen Abstandsregeln Gebrauch gemacht werden. Dabei sind Sitzgelegenheiten – mindestens für ältere Personen - zu bevorzugen, um ein zu enges Zusammenstehen zu vermeiden. Auch bei Gottesdiensten im Freien werden markierte Plätze empfohlen. Im Übrigen gelten die hier aufgeführten Regelungen.

    Die Gläubigen werden ausdrücklich auf die Einhaltung der geltenden Kontaktbeschränkungen auch vor und nach der gottesdienstlichen Versammlung hingewiesen.

     

  • Einrichtung eines Empfangsdienstes

    Einrichtung eines Empfangsdienstes

    Es sind Empfangsteams einzurichten, die die Einhaltung des Schutzkonzeptes sicherstellen. Personen, die einer Risikogruppen angehören, sollen diesen Dienst nicht übernehmen.

    Der Empfangsdienst erhält vom Pfarrbüro die Liste zur Kontrolle der angemeldeten Personen. Er muss daher auf die Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet werden.
    Die Anzahl der Personen, die zum Empfangsdienst bereitstehen, richtet sich nach den zu leistenden Aufgaben im Blick auf die Anzahl der Personen, die den Gottesdienst mitfeiern werden.
    Es muss sichergestellt sein, dass die notwendigen Dienste geleistet werden können:
    •              Hinweis auf die Hygienemaßnahmen
    •              Überprüfung der Anmeldung, bei freien Plätzen nicht angemeldete Personen auf
    der Liste ergänzen
    •              Hilfestellung bei der Suche nach einem Sitzplatz.

    Eine Handreichung für die Empfangsteams und die Erklärung zur Verpflichtung auf das Datengeheimnis werden über den üblichen Verteiler zur Verfügung gestellt

  • Zugangsregelung

    Zugangsregelung

    Der Zugang zu den Gottesdiensten wird begrenzt; die Zahl der zugelassenen Gläubigen zu einem bestimmten Gottesdienst richtet sich nach der Größe des Raumes und sämtlichen für alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen geltenden Regeln.

    Um zu vermeiden, dass Gläubige weggeschickt werden müssen, bedarf es eines Anmeldeverfahrens. Es empfiehlt sich eine Anmeldung per Telefon im Pfarrbüro zu festgesetzten Zeiten. Die zur Feier eines Gottesdienstes angemeldeten Personen werden mit Namen und Telefonnummer oder Anschrift in einer Liste vermerkt. Sofern die maximale Personenzahl durch Anmeldung nicht ausgeschöpft ist, können auch nicht angemeldete Personen in die Liste aufgenommen und zum Gottesdienst zugelassen werden. Ist zu erwarten, dass zum Gottesdienst weniger Personen kommen werden, als Plätze zur Verfügung stehen, kann auf eine vorherige Anmeldung verzichtet werden. Es muss sichergestellt sein, dass alle Personen in der entsprechenden Liste vermerkt werden. Alternativ kann auch eine geschlossene Box aufgestellt werden, in die die Gottesdienstbesucherinnen und  -besucher einen Zettel mit ihrem Namen und Telefonnummer oder Adresse einwerfen. Diese Liste bzw die Namenszettel sind ein Monat ausschließlich zur Nachverfolgung möglicher Infektionen aufzubewahren. Sie wird in einem geschlossenen Schrank aufbewahrt und nach Ablauf der Frist nach geltenden Datenschutzrichtlinien vernichtet.Die Gläubigen werden in geeigneter Weise (Pfarrbrief, Homepage, Schaukasten) darauf hingewiesen, dass die Daten im Bedarfsfall der Kontaktrückverfolgung an die staatlichen Behörden weitergegeben werden.
    Nur Personen, die zum Gottesdienst erfasst sind, können zur Feier eingelassen werden.

    Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird für die Feier der Gottesdienste empfohlen. Da die Infektionsgefahr beim Singen wesentlich vergrößert wird, ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung Voraussetzung zum Mitsingen. Der Priester, die Lektorin und der Lektor, sowie die Kantorin und der Kantor sind von dieser Pflicht ausgenommen.  Die Gottesdienstteilnehmerinnen und –teilnehmer müssen beim Betreten und Verlassen des Kirchengebäudeseine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

    Bei Gottesdiensten im Freien entfällt die Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während der Feier.

    An den Eingängen soll Handdesinfektionsmittel bereitgestellt werden, damit die Gottesdienst-Teilnehmerinnen und –Teilnehmer sich beim Betreten der Kirche die Hände desinfizieren.

     


  • Anzahl und Leitung der Gottesdienste auf der Ebene der Pfarrei/ Pfarreiengemeinschaft

    Anzahl und Leitung der Gottesdienste auf der Ebene der Pfarrei/ Pfarreiengemeinschaft

    Unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und der notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung des Schutzkonzeptes entscheidet der zuständige Pfarrer zusammen mit dem Pastoralteam und den pfarrlichen Gremien über die Anzahl der Gottesdienste, die gefeiert werden können.

    Aufgrund der Zahl der zu erwartenden Mitfeiernden und der räumlichen Gegebenheiten kann es angeraten sein, dass vorzugsweise in größeren Kirchen Gottesdienst gefeiert wird, unter Umständen auch zu einer anderen Zeit ein zweiter im gleichen Raum. Der zeitliche Abstand zwischen den Feiern muss so groß sein, dass es zu keiner Ansammlung von Personen kommen kann.

    Alle Priester im aktiven Dienst der Pfarreien können - unter den genannten Bedingungen – zu den angesetzten Gottesdiensten - besonders am Sonntag und in der Verbindung mit Bestattungen- eingesetzt werden. Ruhestandsgeistliche und Priester, die einer Risikogruppe angehören, entscheiden selbst, ob sie unter Abwägung der persönlichen Risiken öffentliche Gottesdienste zelebrieren wollen. Die freie Entscheidung gilt für alle Personen, die andere Gottesdienste leiten oder als liturgische Dienste mitwirken.

     

     

  • Feier von Gottesdiensten in Verbindung mit Bestattungen

    Feier von Gottesdiensten in Verbindung mit Bestattungen

    Gottesdienste in Verbindung mit Bestattungen dürfen in den Kirchen nach denselben Regeln wie Sonntagsgottesdienste gefeiert werden. Es gilt auch hier die vom Kirchenraum abhängige Begrenzung der Personenzahl, um unter allen Umständen den notwendigen Abstand zu gewährleisten.

    Darüber hinaus kann zu einem späteren Zeitpunkt, wo gewünscht, nochmals ein Gottesdienst für die Verstorbenen in größerer Gemeinschaft gefeiert werden.

  • Feier weiterer Sakramente

    Feier weiterer Sakramente

    Die Feiern von Trauungen, Taufen und Erstkommunion sind nach geltenden Verordnungen der Länder wieder möglich. Die Regelungen des Bistums Trier dazu sind in der Anlage 1 dieses Schutzkonzeptes festgehalten.

    Die Feier der Firmung wird nach dem 31. August 2020 schrittweise wieder aufgenommen.Dort, wo die Firmvorbereitung bereits vor der Aussetzung der Gottesdienste abgeschlossen war, treten die Weihbischöfe mit den Verantwortlichen vor Ort zwecks einer Terminierung nach dem 31. August 2020 in Kontakt. Weitere Firmgottesdienste sind nach den Herbstferien vorgesehen.  Eine diesbezügliche Ergänzung des Schutzkonzeptes ist in Erarbeitung.

  • Hinweise für die liturgische Gestaltung der Feier von Gottesdiensten - besonders der Feier der Eucharistie

    Hinweise für die liturgische Gestaltung der Feier von Gottesdiensten - besonders der Feier der Eucharistie

    Folgende Empfehlungen sind zu beachten:

    • Das Konzept zur Besetzung der vorhandenen Plätze beachtet die Abstandsregeln. Einzelpersonen sitzen einzeln mit dem vorgegebenen Abstand. Familien, Personen, die in einem Haushalt zusammenleben sowie jene, die auf eine Begleitperson angewiesen sind, bleiben zusammen, sie werden nicht getrennt. Für diese Personen wird das Konzept zur Besetzung der vorhandenen Plätze angepasst.
    • Neben dem Priester bzw. der Leiterin/ dem Leiter des Gottesdienstes können an der liturgischen Gestaltung mehrere Messdiener bzw. Messdienerinnen, eine Lektorin oder ein Lektor, eine Kantorin oder ein Kantor und die Organistin oder der Organist und ggf. ein Diakon beteiligt sein. Konzelebration ist grundsätzlich möglich. Auch im Chorraum gelten die Abstandsregeln. Nur wenn die Gruppe der Gläubigen es erfordert und die Abstandregeln eingehalten werden können, oder wenn der Priester aufgrund der Zugehörigkeit zur Risikogruppe die Kommunion nicht selbst austeilen will, kann eine weitere Person bei der Kommunionausteilung helfen.
    • Personen, die aufgrund eines Arbeitsvertrages einen Dienst bei der Feier zu versehen haben und einer Risikogruppe angehören, sind auf das Risiko hinzuweisen und können selbst entscheiden, ob sie ihren Dienst übernehmen.
    • Auf musikalische Begleitung durch Chor oder Orchester wird verzichtet. An den Hochfesten kann eine Gruppe aus wenigen Einzelstimmen den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Auf gemeinsamen Gesang soll weitgehend verzichtet werden, da die Infektionsgefahr beim Singen wesentlich vergrößert wird. Daher gilt: Ohne Mund-Nase-Bedeckung kein Gesang. Und je kleiner der Kirchenraum desto weniger Gesang.

    Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob mitzubringen, um die Lieder mitvollziehen zu können. Die in der Kirche vorhandenen Gotteslobe werden aus hygienischen Gründen nicht genutzt.

    • Auch in den Sakristeien sind die Abstandsregeln einzuhalten. Wo die Sakristei zu klein ist, können die notwendigen Absprachen in der Kirche getroffen werden.
    • Die Weihwasserbecken bleiben weiterhin leer.
    • Die Dauer des Gottesdienstes soll eine Stunde nicht überschreiten.
    • Die Küster/ Küsterinnen, mit Mundschutz ausgestattet, sind gebeten, Kelch, Hostienschale, Patene sowie Wein- und Wassergefäße besonders sorgfältig zu reinigen und mit Papiertüchern zu trocknen. Die Befüllung der Hostienschale mit der Anzahl von Hostien – möglichst entsprechend der Anzahl der Mitfeiernden - erfolgt mit Einweghandschuhen.
    • Die Gaben und Gefäße werden vor der Feier vom Küster/ Küsterin oder Priester zum Altar gebracht. Während der gesamten Feier bleibt die Hostienschale mit der Palla oder dem entsprechenden Deckel bedeckt. Offen bleiben nur die Patene mit der Hostie für den Zelebranten und der Kelch.
    • Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern an den Portalen aufgestellt.
    • Auf jeglichen Körperkontakt beim Friedensgruß wird verzichtet.
    • Der Empfang der Kommunion soll auch unter den derzeitigen Bedingungen möglich sein. Neben den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ist jedoch darauf zu achten, dass die Würde und der geistliche Charakter des Vollzugs nicht leiden.
    • Wer die Kommunion spendet, wäscht sich vor der Kommunionausteilung (nach dem eigenen Kommunionempfang) mit Wasser und Seife sorgfältig an der Kredenz die Hände. Alternativ ist auch eine Desinfektion der Hände möglich. Dabei ist zu beachten, dass dann 30 Sekunden gewartet werden muss, damit das Desinfektionsmittel in die Haut einziehen kann. Der Kommunionspender kann zusätzlich eine Alltagsmaske und weiße Baumwollhandschuhe (im Drogeriemarkt erhältlich) tragen. Diese Utensilien sind nach jeder Benutzung entsprechend der Anleitung zu waschen.
    • Vor der Austeilung der Kommunion wird der Spendedialog einmal gemeinsam gesprochen: „Der Leib Christi“ – „Amen“. Die Kommunion an die einzelnen Gläubigen wird ohne Spendedialog ausgeteilt. Den Gläubigen wird die Kommunion in angemessenem Abstand gereicht und berührungslos in die Hand gelegt. Mund- und Kelchkommunion finden weiterhin nicht statt.
    • Zum Kommunionempfang treten die Gläubigen Bankreihe für Bankreihe in einem Abstand von zwei Metern nach vorn. Die Abstände sind auf dem Kirchenboden markiert. Wo es hilfreich erscheint, ordnet der Empfangsdienst den Kommuniongang.
    • Kinder, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.
    • Der Priester purifiziert Kelch und Hostienschale selbst und bringt ggf. selbst den Leib des Herrn in den Tabernakel.
    • Es erfolgt an geeigneter Stelle (z.B. vor dem Schlusssegen) der Hinweis, auch nach dem Ende des Gottesdienstes außerhalb des Kirchengebäudes auf den nötigen Mindestabstand zu achten.

     

    In Rheinland-Pfalz gilt laut 9. Coronabekämpfungsordnung Teil 3 §3 Absatz 3 ein Gesangsverbot im Gottesdienst bedingt durch die Befreiung von der Mund-Nase-Bedeckungspflicht. Daher gilt im Bistum Trier, dass beim Singen die Mund-Nase-Bedeckung übergezogen werden muss.

COVID-19 im Bistum Trier

Informationen zum Umgang mit dem "Corona-Virus"

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und gemäß der Empfehlungen der Experten entscheiden die Verantwortlichen im Bistum Trier jeweils angepasst an die aktuelle Lage über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.

Wir beobachten die Lage fortlaufend und informieren hier.

Zur schnellen Information stellen wir Ihnen hier  jeweils den letzten Stand im Gesamten dar und kennzeichnen die letzte Aktualisierung der Seite mit Datum oben über der Hauptüberschrift. Einzelne Veränderungen werden nur in Ausnahmefällen eigens markiert (z.B. durch Kursivdruck), da dies in der Fülle der Informationen ansonsten nicht sichtbar wäre.

Ständig aktualisierte Informationen zu den Maßnahmen des Bistums Trier zum Umgang mit dem Corona-Virus/COVID-19 gibt es auf www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/. Digitale Angebote zur Glaubensausübung gibt es auf www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/medial-mitfeiern/.