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von Annika Frank, Referentin für Diakonische Kirchenentwicklung beim Diözesancaritasverband

Dazwischen

Es ist anders geworden im letzten Jahr. Die Pandemie fordert uns. Fordert mich. Rüttelt Vieles durcheinander. Rüttelt mich durcheinander. Lässt mich eine emotionale Achterbahnfahrt durchleben.

Manchmal komme ich gut klar mit allem, manchmal aber auch nicht.

Kurze Tage. Regen. Keine Sonne. Habe keine Lust mehr auf Spazieren gehen. Drinnen. Habe alle Rezepte auf meiner „Was ich immer schon mal kochen wollte“-Liste ausprobiert. Gefühlt alle Filme auf Netflix angesehen. Kaum persönliche Begegnungen. Mutiertes Coronavirus. Der Lockdown wird erneut verlängert. Viel zu viel Arbeit. Und viel zu viel Zeit vor dem Bildschirm. Monotoner Rhythmus. Nichts Neues. Jeder Tag fühlt sich gleich an. Alles entwickelt sich immer mehr zum Einheitsbrei.

Die Sehnsucht nach Leben, Begegnung und Unbeschwertheit in mir wird immer größer. Es ist kaum zum Aushalten. Ich habe das Gefühl nichts Sinnvolles tun oder gestalten zu können. Ich will nichts mehr von „Fürchte dich nicht“ hören. Es fällt mir schwer es mir selbst zuzusprechen. Hoffnung schwindet.  Ich kann Gott nicht in „allen Dingen finden“, so wie es der Heilige Ignatius beschreibt, obwohl ich ihn suche. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“. Gefühlter Karfreitag.

Aber, ich berappele mich. Stehe auf. Immer wieder. Versuche ganz bewusst und aktiv in meinen Alltag hinein zu gehen. Kann die Hoffnungszeichen in meinem Leben, in meinem Umfeld, in dieser Welt wieder erahnen, sehen, hören, schmecken, riechen und spüren. Die Tage werden wieder länger. Die Regentropfen im Gesicht fühlen sich gut an. Das selbst angezüchtete Tomatenpflänzchen wird immer größer. Eine Freundin erwartet ihr zweites Kind. Ich fiebere mit. Eine eigentlich schon verloren geglaubte Freundschaft erblüht ganz unverhofft wieder zu Leben.

Ich durchlebe Augenblicke, die Kraft spenden, in denen ich mich ganz unbeschwert und dankbar fühle, ich glücklich bin, in denen ich Gott „in allen Dingen finden kann“ obwohl ich ihn nicht aktiv gesucht habe. Ich spüre Lebendigkeit. Spüre Leben. Spüre Hoffnung. Spüre Verwandlung. Erahne Ostern.

Dabei bleibt es aber (leider) nicht stehen. Mein innerliches „Stimmungsbarometer“ tendiert immer wieder auch in Richtung Karfreitag. Es ist tagesformabhängig. Es wechselt. Es wechselt zwischen Karfreitag, Ostern, Karfreitag, Ostern. Ich fühle mich dazwischen. Ich fühle mich in Spannung. In Spannung zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. In Spannung zwischen Realität und Sehnsucht. In Spannung zwischen Vermissen und Schätzen. In Spannung zwischen Beschränkungen und all den Möglichkeiten, die ich trotzdem habe. In Spannung zwischen wohltuender Entschleunigung meines Alltags, die ich genieße, und Langeweile. In Spannung zwischen der Frage nach Sinn und des Erfahrens von Sinn. Ich fühle mich dazwischen. Es fühlt sich an wie Karsamstag. Karsamstag, der Tag des Aushaltens, der Tag der Spannung schlechthin. Karsamstag, der Tag DAZWISCHEN.

von Thomas Hufschmidt, Kaplan inder PG Sinzig

Gott in allen Dingen suchen und finden

Manchmal habe ich das Gefühl, einfach nur zu funktionieren. Ein voller Terminkalender, von morgens bis abends. Zwischendrin mal ein bisschen Luft. Das reicht gerade, um mal kurz durchzuschnaufen und mich auf den nächsten Termin einzustellen. Anders als noch zu Beginn des ersten Lockdowns vor einem Jahr hat sich meine Arbeiten komplett umgestellt. Vieles findet digital statt. Mehr Zeit um den verschiedenen Gedanken nachzugehen: Fehlanzeige!

Wenn ich dann abends auf meinen Tag zurückblicke stelle ich mir in regelmäßigen Abständen die Frage: Wo kommt darin noch Gott vor? Ja klar, da gibt es Gebetszeiten, Gottesdienste, die ich bewusst feiere und die mich immer wieder erden und zur Ruhe kommen lassen. Aber alles zwischendrin? Hat das noch etwas mit Gott zu tun?

Wenn ich dieser Frage nachgehe, erinnere ich mich an eine Aussage meines geistlichen Begleiters, der mir einmal ein Zitat des heiligen Ignatius von Loyola mit auf den Weg gegeben hat: “Gott in allen Dingen suchen und finden.” Diese Worte hören sich so leicht an, sind für mich aber immer wieder neu eine Herausforderung. Denn schließlich heißt das doch, dass Gott überall zu finden ist. Also auch dann, wenn ich das Gefühl habe einfach nur zu funktionieren. Auch dann, wenn mein Terminkalender voll ist, wenn ich in Videokonferenzen sitze und danach eine Runde durchs Dorf drehe um den Kopf frei zu bekommen.  Auch dann, wenn ich einfach mal ausspanne, die Seele baumeln lasse.

“Gott in allen Dingen suchen und finden.” Es ist nicht leicht, im normalen Alltag daran zu denken.  Aber es scheint wahr zu sein...

von Sabrina Dittscheidt

Ist Gott drinnen oder draußen?

Die Frage, die sich mir stellt, ist: „Wo ist Gott in meinem Leben, in dieser Corona Zeit?“ Ist er zuhause im Home Office? Ist er am Sonntag in der Kirche? Ist er beim Spaziergang im Wald oder auf den Feldern? Oder ist er nur an Ostern und Weihnachten in der Kirche? Ich habe das Gefühl, eine endgültige und vollständige Antwort gibt es nicht.

Ich muss gestehen, mein Kopf sagt mir, dass Gott überall ist und meinen Weg mit mir geht. Aber ich bin doch nicht nur ein Kopfmensch – was sagt denn mein Herz? Mein Gefühl? Nein, das stimmt, um ehrlich zu sein, nicht wirklich mit meinem Kopf überein.

Normalerweise war Gott immer in Gesprächen und Begegnungen im Alltag allgegenwärtig, da war ich mir sicher, dass Gott bei mir war - da habe ich ihn auch mal gespürt.

Aber in den letzten Monaten, wo wir dazu aufgefordert waren „social distancing“ zu betreiben, fühle ich mich einsam und bemerke Gott in meinem Leben eher selten.

Vielleicht weil auch gerade mein Kopf mit anderen Dingen zugepackt ist?

Die Home Office Organisation – Uni, Praktikum, studentischer Job, ehrenamtliche Dinge, Privatleben? Diese ganzen Dinge hatten, bis Corona anfing, einen klaren Rahmen. Uni, Job, Praktikum konnte man draußen lassen, denn Zuhause haben Ehrenamt und Privatleben auf einen gewartet.

Aber jetzt dringt das Draußen nach Drinnen und übernimmt mein Wohnzimmer.

Da stellt sich mir die Frage, warum ich es nicht schaffe, mein Drinnen für das Draußen wo Gott steht zu öffnen? Warum kann Gott nicht einfach reinpoltern – meinetwegen auch ohne anzuklopfen. Warum kann er nicht einfach Lärm machen, um meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen? Warum kann er nicht einmal wie ein Elefant im Porzellanladen sein?

Nein, so ist er nicht, obwohl er meine Aufmerksamkeit möchte. Er wird mich nicht zwingen, an ihn zu denken oder sich mir aufdrängen. Gott ist vom Charakter her, eher eine Art „stiller Beobachter“. Er ist da, auch oder gerade in den Momenten, in denen ich ihn nicht bemerke.

Er freut sich, wenn ich mich freue. Er ist traurig, wenn ich traurig bin. Er ist einsam, wenn ich einsam bin.

Also stellt sich gar nicht die Frage, warum Gott von draußen nicht rein kommt, er ist ja schon längst drinnen – nur eben ganz still und leise.

von Oliver Serwas

Gott im Homeoffice?

Da sitze ich wieder. Im Homeoffice. Seit Wochen. Monaten. Eigentlich wäre ich lieber woanders. Unterwegs. Unter Menschen. Telefon- und Videokonferenzen sind ja ganz nett. Aber den persönlichen Kontakt ersetzen sie nicht. Die Menschen fehlen mir. Das Telefon klingelt. Nebenbei und ständig im Hintergrund: meine Kinder. Lachen, Weinen, Musik – von morgens bis abends. Seit Wochen ohne wirkliche Unterbrechung. Die Nerven angespannt.

Da lese ich auf einer Homepage folgendes Zitat: „Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“ Hm. Das mag so sein. Habe es selbst immer wieder gesagt. Ich spüre es aber zur Zeit nicht. Ich frage ich mich: Gott verlässt mich nicht? Wo ist Gott in dieser Pandemie? Wo ist er erfahrbar? Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los. Ist er bei den Großeltern, die ihre Enkelkinder seit Wochen nicht mehr gesehen haben? Ist er in der Kita bei den Erzieher*innen, in den Schulen bei den Lehrer*innen, die  seit Wochen den Notbetrieb aufrecht erhalten und ständig dem ausgesetzt sind, was man vermeiden soll – Kontakte? Ist er bei den Menschen im Gesundheitsamt, die Kontakte nachverfolgen? Oder ist er im Pfarrbüro, wo der Gottesdienst für die kommenden Wochen abgesagt wird? Ist er im online Gottesdienst? Ist er auf einem Sterbebett? Im Krankenhaus? Im Gebet?

In diesem Moment fällt mir ein Text von Madeleine Delbrêl in die Hände: „Oh Gott, wenn Du überall bist, wie kann es sein, dass ich sooft woanders bin?“ Ist er da, wo ich nicht bin? Oder mache ich nicht die Augen auf? Da klingelt das Telefon. Was antworte ich, wenn ich gefragt werde, wo dieser Gott in dieser Pandemie ist? Ich weiß es  nicht. Eins aber sei gewiss: Ich werde keine vorgefertigte Antwort geben. Nichts, dass nur auf die Zukunft oder etwas anderes vertröstet. Nichts wie „Alles wird gut“ oder „Du musst nur hoffen.“ Und wieder versuche ich von Madeleine Delbrêl zu lernen: „Geht in euren Tag hinaus ohne vorgefasste Ideen, ohne die Erwartung von Müdigkeit, ohne Plan von Gott; ohne Bescheidwissen über ihn, ohne Enthusiasmus, ohne Bibliothek - geht so auf die Begegnung mit ihm zu. Brecht auf ohne Landkarte und wisst, dass Gott unterwegs zu finden ist und nicht erst am Ziel. Versucht nicht, ihn nach Originalrezepten zu finden, sondern lasst euch von ihm finden in der Armut eines banalen Lebens.“ Oh ja, banales Leben...

von Johanna Becker, Pastoralassistentin im Dekanat Ahr-Eifel

Wisst Ihr noch? Sehnsucht einer Christin

Wisst ihr noch?

Wisst ihr noch, wie das war?

Volle Straßen, volle Gasse, einfach Leben - oh ja!

 

Jetzt: eine ewig weit entfernte Erinnerung…

Far far away...

Sozusagen vorbei…

 

Lichter, Düfte, Musik und noch mehr

Menschen, Begegnungen,Essen IM Café

Wenn ich das so vor meinem inneren Auge seh,

Die Erinnerung tut schon ein bisschen weh.

 

„Sei DANKBAR!“ …. Sei dankbar.

Mach ich mir immer wieder klar.

… für meinen Job

… für meine Gesundheit

… für Freunde, Familie - alle gesund!

Alles ist gut.

Sei dankbar!

 

Manchmal hab ich dann meine Oma im Ohr.

Sie hat immer gesagt: „Ihr seid so undankbar!“

Und vielleicht ist es wahr.

 

Vielleicht hatte sie einfach schon immer Recht.

Eigentlich bin ich dankbar…

Aber eigentlich auch nicht.

 

Denn ich - ich will endlich nochmal raus!

In volle Gasse, Lichter, Farben, Musik…

Das Leben spüren.

Menschen berühren.

 

Gesichter ohne Masken,

Menschen ohne Angst!

 

Heute kommt es mir SO viel verlangt vor.

Heute komme ich mir SO undankbar vor.

 

Denn….

Ich verstehe die Regeln

Ich will mich und andere schützen.

Selbstverständlich

Niemanden der Krankheit

geschweige denn dem Tod aussetzen.

 

Aber: Wisst ihr noch?

Wisst ihr noch, wie das war?

Volle Gassen, Düfte, Leben… ja klar!

 

GESTERN da war das alles noch normal,

Statt undankbar!

von Vivian Lion, Pastoralassistentin im Dekanat Remagen-Brohltal

Social Distancing

Ein wahres Unwort – social distancing. Distanz zu den Menschen, die ich sonst regelmäßig oder zumindest immer mal wieder sehe. Da ergeben sich Gespräche, da lacht man, man sieht und spürt, wie es dem/der Anderen geht.

Aber jetzt sehe ich die Leute online. Oder höre sie nur. Auch okay. Manches bleibt auf der Strecke, vieles geht trotzdem.

Aber noch mehr als sonst ist es ein kleiner Akt, Menschen anzurufen, sich zu verabreden. Ich muss aktiv auf sie zugehen oder warte, dass ein Lebenszeichen von ihnen kommt.

Ist Gott auch im social distancing? Weil wenn ja, dann finde ich, er könnte sich auch mal melden. Mit ihm hab ich nämlich schon lange kein intensives Gespräch mehr geführt. Ob er aktives social distancing macht? Ist er auch im Lockdown?

Mir persönlich ist bewusst, dass Gott nicht einfach schweigt. Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich immer irgendwie und irgendwo anbietet – ich muss es nur schaffen, hinzuhören und mich innerlich zu öffnen. ICH muss also die äußeren Umstände so bearbeiten, dass ich ins Gespräch kommen kann. Und das ist der Knackpunkt. Ich muss ja gerade bei allem die äußeren Umstände ändern und mich auf Neues einstellen, um mit Menschen in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Das ist anstrengend und herausfordernd.

Da wäre es zur Abwechslung ganz nett, wenn da mal ein Zoom-Link von Gott käm. Oder eine Einladung zu Among us. Und ein ehrliches Gespräch, in dem mir Gott sagt: „Ganz schön scheiße grad. Kann dich gut verstehen. Weiß auch keine Antwort.“

von Mechthild Peters

Wo ist Gott? Was macht Gott?

Im Krankenhaus lerne ich immer wieder Menschen mit schweren Schicksalen kennen. Obwohl uns zur Zeit ja Corona grade genug belastet, erkranken Menschen an Krebs oder das Herz will nicht richtig oder ein gebrochener Fuß führt bei einer Diabetikerin zu unendlich vielen Problemen und zu 4 Monaten Krankenhausaufenthalt.

Die meisten erzählen erst mal etwas, wie sehr sie belastet sind, dass sie so viele Therapien machen müssen, dass sie Angst vor Schmerzen haben und sich nach Besuch sehnen.

Viele regulieren sich dann aber selbst und meinen, dass es im Krankenhaus bestimmt Menschen gibt, die noch schlechter dran sind als sie selber. Vielleicht haben sie auf der Intensivstation jemanden gesehen oder sie nehmen es einfach an. Damit wollen sie sich selbst Mut zusprechen, nach dem Motto: sei mal ganz zufrieden, anderen geht es noch schlechter.

Manche fragen sich aber tiefer. Sie nehmen Anstoß an der Botschaft vom guten Gott, der „alles so herrlich regieret“. Sie fragen sich, warum Gott das ganze Elend zulässt.

Straft ER mich? Ich hab doch eigentlich nichts so Schreckliches verbrochen, dass ich solche Strafe verdient habe.

Ja, das sehe ich auch so. Was soll das für ein Gott sein, der Menschen schlimmer bestraft als jedes ordentliche Gericht das tun würde?

Ist es IHM egal?

Sitzt ER da im Himmel und sieht alles und raucht Pfeife oder hört Musik?

Das wäre wirklich gemein.

Jemand, der so handelt, kann doch nicht Gott sein.

Jedenfalls nicht, wenn wir uns unter Gott eine gute Kraft, eine große Inspiration, ein offenes Ohr für jede Not vorstellen.

Könnte ER alles zum Guten wenden und macht es nicht? Wer glaubt, dass Gott allmächtig ist, der kommt ja schon ins Grübeln, warum ER Kinder verhungern lässt oder an Krebs sterben oder im Mittelmeer ertrinken. Vielleicht ist ER nicht allmächtig? Oder ER ist nicht gut?

Aber wenn ER nicht gut ist, kann ER dann Gott sein?

Das sind Fragen, auf die es erst mal keine Antwort gibt.

 

Manchmal stelle ich mir vor, dass ich nach meinem Tod im Himmel,  in der Nähe Gottes, die Möglichkeit habe, Ihn zu fragen. Vielleicht gibt ER eine Antwort.

Kirche und Religion – eigentlich sind sie dazu da, um Menschen Antwortmöglichkeiten auf wichtige Lebensfragen zu geben, entscheidende Lebensabschnitte zu feiern und vor allem in den richtigen Momenten Trost zu spenden.

Trost scheint jedoch gerade für so manchen eher wie eine Ver-Tröstung. Hoffnung wie eine leere Botschaft. Sicher kann man in jeder schwierigen Situation auch gute Aspekte erkennen und einigen gelingt es womöglich, optimistisch zu bleiben.

Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass es einfach auch Momente gibt, in denen selbst der tiefgläubigste Christ und die frömmste Christin keine hoffnungsvolle Antwort mehr parat hat. Und das ist okay. „Nur wer klagt, der hofft“, heißt es in einem Artikel auf feinschwarz.net. Und klagen heißt auch kritische Anfragen stellen. An die Welt, an die Gesellschaft, aber eben auch an Gott. Wo ist er in der Coronakrise? Was macht er im Lockdown? Wie zeigt sich denn, "dass er immer für uns da ist?"

In dieser Fastenzeit widmen sich sieben Christinnen und Christen diesen und anderen Fragen. Jeden Fastensonntag und an Karsamstag posten wir hier einen ihrer Texte.