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Was steckt hinter den Worten?

Damit das, was die Synodenergebnisse meinen verständlicher wird, und das, was hinter den Begrifflichkeiten und Ideen rund um die Pfarrei der Zukunft steckt, wollen wir hier nach und nach Beispiele aufzeigen, die das verdeutlichen. Die Beispiele werden zum Thema "Orte von Kirche", "Haltungen und Perspektivwechsel" und "innovative Projekte und Gottesdienste" sein.

Wenn Sie ein Beispiel haben, können Sie es uns gerne zukommen lassen, oder uns darauf ufmerksam machen, damit wir es hier aufnehmen können.

Ein Beispiel zu den Perspektivwechseln

Sterben, Tod und Neuanfang

Krankheit, Tod und Trauer machen auch vor den Türen von Schulen und Kindergärten (die auch Orte von Kirche sind und sein können), nicht Halt. Immer wieder brechen diese Situationen in den Alltag herein. In den vergangenen Jahren gab es im Umfeld der Schulen und Kindertageseinrichtungen auf der Fläche des Dekanates Mayen-Mendig eine Vielzahl von tragischen Situationen, die Kinder und Jugendliche, Angehörige und Mitarbeiter*innen in den Schulen und Kindertageseinrichtungen betrafen.

In vielen dieser Fälle erlebten wir eine große Unsicherheit und Hilflosigkeit in diesen Einrichtungen, wie in diesen Situationen angemessen reagiert und gehandelt werden kann. Darüber hinaus stellten sich - gerade für Lehrer*innen und Erzieher*innen in „betroffenen“ Klassen und Gruppen - auch viele praktische Fragen: Wie kann ich mit den Kindern und Jugendlichen in einer angemessenen und altersgemäßen Art und Weise über die Erkrankung oder den Todesfall sprechen? Wie kann ich reagieren? Was kann ich wie sagen? Was muss in diesen Situationen konkret bedacht und getan werden? Wer ist wie zu informieren?

Auf der Grundlage dieser Beobachtungen (1. Perspektivwechsel „Vom einzelnen her denken“) wurde zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern (3. Perspektivwechsel „… netzwerkartige Kooperationsformen“) ein Flyer erstellt , der Ansprechparter*innen für Lebenskrisen, Todesfälle und Trauerprozesse benennt, auch für betroffene Eltern und Familien. Des weiteren können ab sofort über das Dekanat Mayen-Mendig (www.dekanat-mayen-mendig.de) umkompliziert Materialien, Bücher und Trauerkoffer ausgeliehen werden.

Nach einigen Monaten zeigt sich, dass betroffene Einrichtungen stärker ins Handeln kommen können. Eine Hilfe, die direkt und indirekt bei Familien ankommt („Ich danke der Kita für die professionelle Unterstützung in der für uns so schwierigen Situation“; „Es ist gut, dass Ihr für uns da seid“).

Das Projekt ist vorerst abgeschlossen. Doch gemeinsam mit den Kooperationspartnern wird weiter geschaut, welcher Bedarf in diesem Themenfeld noch besteht und wie vor Ort darauf reagiert werden kann – auch in der Pfarrei der Zukunft.

 

Annika Frank und Oliver Serwas, Dekanat Mayen-Mendig