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Der letzte Hilfe Kurs

In Zukunft werden erfahrene Hospiz- und PalliativmitarbeiterInnen Letzte Hilfe Kurse bei Ihnen vor Ort anbieten. Die Kurse können kompakt an einem Nachmittag oder Abend absolviert werden. Die TeilnehmerInnen lernen Letzte Hilfe, also die Begleitung Schwerkranker und Sterbender am Lebensende.

Die vier Unterrichtsstunden stehen jeweils für eines der vier Module:
1. Sterben ist ein Teil des Lebens
2. Vorsorgen und Entscheiden
3. Leiden lindern
4. Abschied nehmen vom Leben

KURSINHALTE

Im Kurs sprechen wir über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens, natürlich werden auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kurz angefügt. Wir thematisieren mögliche Leiden als Teil des Sterbeprozesses und wie wir lindernd unterstützen können. Zudem gehen wir darauf ein, wie man mit den schwereren, aber auch den leichteren Stunden umgeht. Wir überlegen abschließend gemeinsam, wie man Abschied nehmen kann und besprechen unsere Möglichkeiten und Grenzen.

Wie auch bei der Ersten Hilfe soll die Letzte Hilfe Wissen zur humanen Hilfe und Mitmenschlichkeit in schwierigen Situationen vermitteln.

02. Oktober 2020

Spaziergang für Trauernde

Am Freitag, den 02. Oktober um 16.00 Uhr laden die Organisatoren des oekumenischen Trauercafés in Mayens trauernde Menschen ein zu einem gemeinsamen Spaziergang im Wald in Mayen-Kürrenberg.

Die Wegstrecke (Rundweg „Rollstuhlweg“) ist eben und nimmt ca. 1 Stunde in Anspruch.

Treffpunkt ist der Wander-Parkplatz bei Mayen-Kürrenberg.
Die Einfahrt ist
ca. 50 m rechts nach dem Kreisel am Ortsende von Mayen-Kürrenberg (aus Richtung Mayen kommend).

Bitte bringen Sie Verpflegung (Getränk ....) selbst mit.

Sie müssen sich nicht anmelden. Wir werden Ihre Kontaktdaten vor Ort aufnehmen.

Bei Regenwetter fällt die Wanderung aus.

Weitere Informationen bei
Pfr. Metje Steinau, Tel.  02651 - 709614 oder
Dekanatsreferentin Mechthild Meyer, Tel. 0151 - 465 572 39

In Zeiten der Corona-Krise

Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

In der gegenwärtigen Situation der Corona-Krise haben sich die Bedingungen, unter denen Menschen Sterben, Tod und Trauer erleben, stark verändert. Dadurch stellt sich die Frage, wie man diese einschneidenden Stationen des Lebens, des Abschieds und der Trauer dennoch so erfahren kann, dass daraus bei allem Schmerz Trost erwächst. Die Erfahrungen zeigen, dass eine gute Begleitung sowie die eigene Beteiligung an den Formen und Ritualen im Abschiedsprozess normalerweise viel dazu beitragen können. Allerdings führen die derzeitigen Schutzmaßnahmen und Auflagen diesbezüglich zu starken Einschränkungen.

Weil das Abschiednehmen und das Ausdrücken von persönlicher und gemeinschaftlicher Trauer für viele Menschen und auch für den gesamten Trauerprozess jedoch von großer Bedeutung ist, sind gute Ideen und Anregungen gefragt, wie Abschied und Trauer auch unter den gegenwärtigen Bedingungen genügend Raum bekommen können. In den letzten Wochen haben Betroffene und Begleiterinnen bzw. Begleiter bereits viele hilfreiche Überlegungen und Gestaltungsmöglichkeiten dazu entwickelt. Auf den folgenden Seiten ist einiges davon zusammengestellt. Was Sie hier finden, ist als „pool“ zum eigenen Auswählen und als Anregung zum individuellen Weiterdenken gedacht.

So unterschiedlich wir Menschen sind, so verschieden wird auch das sein, was jeweils passt oder in Frage kommt. Deshalb ist die Sammlung bewusst breit angelegt. Der Grundgedanke, der dahinter steht, ist die Erfahrung aus der Trauerbegleitung und aus der Seelsorge, dass Formen und Rituale von Abschiednehmen und Trauer besonders dann als tröstlich erfahren werden, wenn man sich als Betroffene(r) damit identifizieren kann und wenn man innerlich und soweit man das möchte auch äußerlich daran beteiligt ist. Vieles von dem, was normalerweise üblich und möglich ist, geht unter den derzeitigen Einschränkungen nicht bzw. nur sehr bedingt. Daher ist Kreativität gefragt, um Formen zu finden, die ein Mitvollziehen von Abschied ermöglichen und der individuellen und gemeinsamen Trauer Raum und Ausdruck geben.

Auf dieser Seite finden Sie Anregungen und Hinweise zu folgenden Themen:

Für die Zeit des Sterbens und nach Eintritt des Todes
        Krankheit und Sterben
        Abschiednehmen vom Verstorbenen am Totenbett
Für die Zeit zwischen Tod und Bestattung insgesamt
        Gespräche mit Seelsorgern und Bestattern
        Stationen der Verabschiedung
        Unterstützung für Trauernde
        Wie Trauernde ihre Trauer und Anteilnahme ausdrücken und gestalten können
        Wie Trauernde sich an die Begräbnisfeier anschließen können, ohne persönlich anwesend zu sein
        Hinweise für die Gestaltung der Begräbnisfeier im kleinen Kreis
Für die Zeit der Trauer nach der Bestattung
Für die Zeit nach der akuten Corona-Krise


Zusammengestellt unter Verwendung von Anregungen von Haupt- und Ehrenamtlichen, die Sterbende und Trauernde begleiten, sowie von Gedanken und Anregungen aus dem „AK Tod und Trauer im Bistum Trier“.

Wir bedanken uns bei Frau Dr. Ruthmarijke Smeding, die durch Ihre Überlegungen zum Umgang mit Tod und Trauer in Zeiten der Coronakrise den Anstoß zur Erstellung dieser Praxishilfen gab.

Wir laden Sie ein zum

Ökumenischen Trauercafé in Mayen

Den Verlust eines nahen Menschen erleben, auszuhalten und durchleben zu müssen, gehört zu den schwersten Dingen, die dem Menschen im Leben abverlangt werden. Deshalb bieten die katholischen Pfarreien im Dekanat Mayen-Mendig, die Evangelische Kirchengemeinde Mayen und der Hospizverein  e.V. Region Mayen an jedem ersten Freitag im Monat ein offenes Treffen für trauernde Menschen an.

"Das Trauercafé" soll ein geschützter Ort sein, an dem Trauernde einander begegnen und miteinander ins Gespräch kommen können.


Das Trauercafé Mayen findet statt an

jedem 1. Freitag im Monat
von 16.00 - 18.00 Uhr

im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde Mayen, Im Trinnel 21.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sie haben Fragen?
Weitere Informationen bei:

  • Mechthild Meyer, Dekanat Mayen-Mendig
  • Pfr. Metje Steinau, Evangelische Kirchengemeinde Mayen,  Tel. 02651/700960