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Informationen zur aktuellen Entwicklung

Pastoraler Raum Mayen kommt zum 01.01.2022

Nach eingehender Beratung und der Sichtung der Sondierungsergebnisse hat nun Bischof Ackermann entschieden:

Der pastorale Raum Mayen wird zum 1.1.22 errichtet.!!

Der pastorale Raum Mayen umfasst das jetzige Dekanat Mayen-Mendig und die Pfarrei Rieden.

Hier zu einem Bericht, wie das Bistum ingesamt die nächsten Schritte gehen will. Welche pastoralen Räume zum 1.1.22 und welche zum 1.1.23 errichtet werden.


Sonderamtsblatt Bistum Trier - Stand: 15. Oktober 2021

Dekrete der Fusionen

Hier finden Sie die Sonderausgabe des Kirchlichen Amtsblattes für das Bistum Trier (165. Jahrgang, Ausgabe 11 vom 15. Oktober 2021) mit der Übersicht der Pfarreien, die zum 1. Januar 2022 fusionieren, sowie die zugehörigen Dekrete und Karten. Sie können unter diesem Link auch die einzelnen Dekrete und weiteren Inhalte des Kirchlichen Amtsblattes recherchieren.


EinBlicke 04/2021

Mit der Zeitung "Einblicke 4" gibt es Neues von der Synodenumsetzung: zur Sondierungsphase, zu Pfarreifusion, Orientierung am Sozialraum und den Wahlen der Räte im November. Die Zeitung erscheint im Print als Beilage des Paulinus Ausgabe 04/2021 - hier zur online Version

Gerne können Sie sich ein Exemplar im Dekanatsbüro in Mayen abholfen.


Dekanat Mayen-Mendig

"Sondierungsphase" erfolgreich beendet

Bischof Dr. Stephan Ackermann hatte für die erste Jahreshälfte 2021 ein fünfköpfiges Team beauftragt, in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften im Dekanat Mayen-Mendig einen Beratungs- und Entscheidungsprozess zu begleiten. Hauptziel dieser Sondierung war die Beratung, zu welchem Zeitpunkt die Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaften zu einer neuen Pfarrei zusammenschließen wollen (Fusion). Ebenso wurde nach der Errichtung des pastoralen Raumes gefragt.

„Wir konnten in allen Pfarreiengemeinschaften intensive Gespräche mit den Ratsmitgliedern führen. Größtenteils mussten wir wegen der Corona-Situation die Verantwortlichen zu Videokonferenzen einladen.”, beschreibt Pastoralreferentin Margit Ebbecke als Mitverantwortliche den Prozess.

Pfr. Jörg Schuh, geschäftsführender Leiter des Dekanates, ergänzt: „Wir sind dankbar, dass sich so viele Ratsmitglieder auf diese ungewohnte neue Kommunikationsform eingelassen haben. Beim zweiten oder dritten Treffen war die neue Technik schon Routine.“

Nach dem “römischen Stopp für die Pfarrei der Zukunft” musste die Bistumsleitung neue Lösungen entwickeln. Die Verantwortlichen in den Pfarreien erlebten, wie viel im gesamten Bistum derzeit in Bewegung ist. “In der heißen Phase sind seitens der Gremien dazu zahlreiche Fragen gestellt worden, die wir fast alle im Verlauf beantwortet konnten.“ resümierte Marek Jost, der wie Margit Ebbecke von Bischof Stefan Ackermann als diözesaner Beauftragter in der Sondierungsphase ernannt wurde.  Sandra Dietrich-Fuchs, lokale Sondierungsbeauftragte und Vorsitzende des Pfarreienrates schaut dazu schon in die Zukunft: „Ab und zu fehlten uns die klaren Antworten und deshalb sehen wir weiterhin noch Beratungsbedarf”. 

Ein Bericht über die Ergebnisse der beendeten Sondierungsphase ist zum 30.06. nach Trier gegangen. Dort sind die Entscheidungen der Räte dokumentiert. Die Errichtung eines „Pastoralen Raumes” ist demnach schon für den 1.1.2022 durchführbar. Er wird das Dekanat mit weiteren Aufgaben ablösen und von einem Leitungsteam mit drei Personen geleitet werden. 

Die Pfarreiengemeinschaften planen unterschiedliche Zeitpunkte zur Zusammenlegung.

Eine Pfarreiengemeinschaft, die sich bereits vor zwei Jahren gut auf dem Weg in die „Pfarrei der Zukunft“ aufgestellt sah, hat die Fusion zum 01.01.2022 beantragt. Die weiteren Pfarreiengemeinschaften wollen zum 01.07.2022 und zum 01.01.2023 folgen. Eine Pfarreiengemeinschaft will den Weg der Fusion nicht vor 2024 gehen.

Mit der Auflösung von Jahrhunderte alten Pfarreien wird ein tiefgreifender Einschnitt vollzogen.  Noch nie in der Geschichte musste die katholische Kirche mit so rasant weniger werdenden Gemeindemitgliedern, Gottesdienstbesuchern und engagierten Mitchristen umgehen. Durch den starken Rückgang von Kirchensteuereinnahmen stehen in allen Bereichen weniger Ressourcen zur Verfügung. Dies bedeutet schmerzhafte Einschnitte auch für das caritative Engagement, das in der heutigen Zeit dringend gebraucht wird. 

Die Krise der Kirche ist umfassend – und eine Lösung ist dringend erforderlich. Dazu Pfarrer Schuh: „Kirche im 21. Jahrhundert definiert sich nicht über den Grundbucheintrag oder den Besitzstand. Wir befinden uns im Wandel und haben durch die Inhalte der Synode eine gute Orientierung, wie Kirche zeitgemäß und attraktiv gestaltet werden soll. Ideen, die die Freude am Christ-Sein ausstrahlen, sind mehr denn je gefragt und werden gefördert.”

Sondierungsgespräche nehmen Fahrt auf - Entscheidungen stehen an

Wie geht es weiter mit den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften?

Bis Mitte Mai haben alle Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte im Dekanat Mayen-Mendig getagt und sich mit den Fragen beschäftigt, die Bischof Dr. Ackermann zur Beratung in die Pfarreien gegeben hatte: Wie lebendig sind die Gedanken der Synode bei Ihnen vor Ort? Wo gibt es bereits Zusammenarbeit über Pfarrgrenzen hinweg? Wie stehen Sie zu den geplanten strukturellen Änderungen?

 

Dabei zeigte sich, dass die wesentlichen Impulse der Diözesansynode in fast allen Räten bekannt sind. Der Errichtung des “Pastoralen Raumes”, der das Dekanat Mayen-Mendig als Organisationsstruktur ablösen soll und zu dem die Pfarrei Rieden-Volkesfeld hinzukommt, wird mit Gelassenheit und Zuversicht entgegen geschaut. Viel unterschiedlicher zeigt sich das Bild bei der Frage, ob die einzelnen Pfarreien bereit sind, sich mit anderen zusammenzuschließen und wann das geschehen soll. Hierzu wird es weitere Beratungen in den Pfarreienräten und Verbandsvertretungen, ggf. auch wieder in den Räten vor Ort geben. Diese Diskussionsprozesse laufen noch bis Mitte Juni. Erst danach wird deutlicher werden, in welcher Struktur die Pfarreien sich weiter auf den Weg machen. Daran hängt dann auch die Frage, wann und wie neue Räte für die Pfarreien gewählt werden. 

 

Viel entscheidender als die Frage nach den Strukturen ist, ob rund um unsere Kirchen, in unseren Gemeinden kirchliches Leben ist, wächst und Zukunft hat. Die Menschen, die sich weiter in und für die Kirche einsetzen wollen, werden zukünftig als eigene starke Gruppen wahrgenommen, die “Orte von Kirche” genannt werden. Da, wo Messdiener sich gemeinsam an einer oder mehreren Kirchen engagieren, ist ein “Ort von Kirche”. Da, wo Frauen und Männer in einem Kirchenchor zur Ehre Gottes singen, ist ein “Ort von Kirche”. Im Kindergarten, wo Erzieherinnen und Erzieher auf ganz elementare Weise den Kindern (und ihren Familien) Gott im Leben entdecken helfen, ist ein Ort gelebter Kirche. Wo im Caritasverband Menschen aus christlicher Nächstenliebe heraus für andere im Dienst sind, ist ein “Ort von Kirche”. Auch eine Gottesdienstgemeinde, die sich Sonntag um Sonntag versammelt, ist ein “Ort von Kirche”. Und es gibt noch viele mehr!!

Unabhängig davon, ob die Zusammenschlüsse der Pfarreien sich zum 01.01.2022 oder zu einem späteren Zeitpunkt vollziehen werden, werden wir im “Pastoralen Raum” mit Ihnen, also allen unseren Mitchristinnen und -christen, auf die Suche nach solchen “Orten von Kirche” gehen. Sie haben bestimmt auch schon “Ihren Ort von Kirche” vor Augen?! 

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger werden in Zukunft diese Orte von Kirche mit Ihnen entdecken, sie begleiten und unterstützen und da, wo Zusammenarbeit für Ortsgrenzen hinweg sich anbietet, dazu einladen. 

Egal, wie Strukturen im Hintergrund sich entwickeln: Dort, wo Menschen vor Ort Kirche leben und Kirche sein wollen - dort ist Kirche und wird auch in Zukunft Kirche sein!

Darauf vertraut mit Ihnen 

Ihr Pastor/(Geschäftsführender) Dechant Jörg Schuh.

Synodenumsetzung

Sondierungsphase als nächster Schritt

Die nächsten Schritte der Synodenumsetzung stehen im Bistum an. Bischof Stephan Ackermann lädt die Gremien und die Verantwortlichen in den Dekanaten und Pfarreien zu einer sogenannten „Sondierungsphase“ ein. Sie ist Teil der Veränderung und Neuorientierung im Bistum Trier.  In den kommenden vier Jahren  sollen sich die Pfarreien auf der Ebene der heutigen Pfarreiengemeinschaften zu neuen Pfarreien zusammenschließen (=Fusion). Außerdem werden „Pastorale Räume“ gebildet, die aus den neuen Pfarreien bestehen werden. In unserem Bereich ist der Pastorale Raum deckungsgleich mit dem Dekanat Mayen-Mendig plus die Pfarrei Rieden/Volkesfeld.

Sondierung heißt, dass in einem Schritt bis zum 30. Juni 2021 die Situation vor Ort detailliert betrachtet wird:

  • Welche Voraussetzungen liegen für einen Zusammenschluss der Pfarreien vor?
  • Wie sieht die Zukunft der Gremien aus?
  • Inwieweit sind die Themen der Synode in das kirchliche Leben eingeflossen?
  • Welche guten Vernetzungen und Kooperationen gibt es schon im Bereich des Pastoralen Raums?

Die Steuerungsgruppe im Dekanat Mayen-Mendig führt durch die Sondierungsphase. Sie besteht aus Ehren- und Hauptamtlichen aus den Pfarreiengemeinschaften und dem Dekanat Mayen-Mendig. Sie wird unterstützt durch die diözesanen Beauftragten Margit Ebbecke und Marek Jost.

Dafür hört die Steuerungsgruppe Menschen aus den ehrenamtlichen Räten, Gremien, den Institutionen und Verbänden. Auch die Einschätzungen von Frauen und Männern, die bei Ihnen in der Seelsorge oder im kirchlichen Verwaltungsbereich arbeiten, sind wichtig, um gemeinsam den Sondierungsprozess zu gestalten.

1. Info Pastoraler Raum Mayen

HIER finden Sie eine 1. Info für den Pastoralen Raum Mayen - gleichzeitig eine ausführliche Zusammenfassung, was die Sondierungsphase meint - erstellt von der Steuerungsgruppe Mayen. 

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Schwerpunkte(mit links zu den entsprechenden Seiten der Bistumshomepage für alle, die sich zu diesen Punkten näher informieren wollen):

1. Die Ergebnisse der Synode umsetzen - Seelsorge erneuern

Diakonische Kirchentwicklung

2. Errichtung des Pastoralen Raums

Sondierungsphase / Pastoraler Raum

3. Fusion der Pfarrein

Pfarreifusion

4. Gremien und Räte - Formen der Mitverantwortung in Gegenwart und Zukunft

Kirchliche Räte